Dienstag, 21. Juni 2011

Druckversuche und Etiketten, Marmelade und Kuchen

Die Pflanzen-Drucke, die ich bei laa berry gesehen habe, haben mir so gut gefallen, dass ich das mit meiner Tochter auch ausprobieren wollte!


Die Kleine hat die Geduld zwar relativ bald verloren, aber ich bin so richtig auf den Geschmack gekommen - und da ich vor kurzem Minzsirup (ergibt mit Mineralwasser und Eiswürfeln eine erfrischende Limonade) gekocht hatte, musste ich noch Minzeblätter drucken und hübsche Etiketten basteln.


Apropos Etiketten: Mehrere Marmeladengläser sind noch unbeschriftet bei uns herumgestanden - nachdem uns am Wochenende Ribiseln nahezu aufgedrängt wurden (Ich zitiere den Vater des Herzliebsten: (flehend): "Bitte, BITTE, nehmt doch ein paar Ribiseln! Sonst muss ICH die alle abpflücken!"), sind es noch mehr geworden. Es war also an der Zeit Etiketten zu machen - und diesmal war meine Tochter mit mehr Eifer dabei:


Die Erdbeeren, die sie gezeichnet hat, haben sogar ein Gesicht bekommen :-)

So, und weil so viele nach dem Rezept für den Marillenkuchen gefragt haben, reiche ich es nach:
es stammt ursprünglich aus dem Buch "Köstliche Kuchenteilchen" von Anne Wilson, aber ich habe es leicht verändert (z.B. keine Trockenfrüchte genommen...). Hier also meine Version:
100g weiche Butter, 100g braunen Zucker, 1 Ei, 185g (Vollkorn-)Mehl und 1/2 TL Backpulver verkneten. Den Teig in eine Kuchenform drücken (Ich hab eine runde Springform mit 28 cm genommen) und 20-25 min goldbraun backen.
Für die Füllung hab ich einfach diesen Boden mit frischen, in kleine Stücke geschnittenen Marillen bedeckt. Darunter noch 2-3 EL Marillenmarmelade verstreichen.
Für den Belag 100g Butter und 100g Zucker aufschlagen, nach und nach 2 Eier dazu geben. 250g Kokosraspel, 40g Mehl und 1/2 TL Backpulver unterziehen. Auf den Marillen verteilen und den Kuchen nochmal 20-25 min backen.