Montag, 28. Februar 2011

Toast


Wie gewünscht, das Toast-Brot! (Es war gerade noch genug übrig, um ein Foto zu machen.)
Ich hab das Rezept von meiner Mama, und es geht so:
30g Hefe in 1/8 l lauwarmer Milch auflösen und in eine Schüssel mit 450g Weizenvollkornmehl (weißes Mehl geht sicher auch, je nach Geschmack) geben. Einen Teil des Mehls mit der aufgelösten Hefe zu einem dicklichen Brei rühren, ein paar Minuten stehen lassen.
30g Butter und 1 EL Honig in nochmals 1/8 l (lau)warmer Milch zerlassen, 1 TL Salz dazu mischen.  
1 zersprudeltes Ei dazugeben. Das Ganze zum Mehl geben und unterrühren. Den Teig gut durchkneten und 30-45 min gehen lassen.
Teig nochmal kneten und in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform geben, 15 min gehen lassen.
Das Brot kann noch mit Ei bestrichen und mit Sesam oder sonstigen Körnern nach Geschmack bestreut werden.
Bei 220° im vorgeheizten Backofen ca. 25 min backen, aus der Form holen und auskühlen lassen.

Das Brot schmeckt super, wenn es ganz frisch ist, bröselt aber sehr und lässt sich schlecht schneiden. Das wird besser, wenn man einen Tag (oder eine Nacht) wartet, bevor man es anschneidet. Die Brotscheiben können getoastet werden oder ganz "normal" gegessen werden.
Mahlzeit!

Sonntag, 27. Februar 2011

Sieben Sachen, Nr. 4

Ich mach es wieder wie Frau Liebe und zeige sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe:










In der Früh habe ich (gestern) selbst gebackenes Toastbrot mit Marmelade beschmiert und zum Mund geführt.















Beim Waldspaziergang habe ich Äste geprüft - irgendwann, ja irgendwann, baue ich uns einen Baum-Kleiderständer...











 Ein Mittagessen musste natürlich auch gekocht werden!











Formulare auszufüllen ist lästig, musste aber sein.









In Verbindung damit habe ich gleich einmal unseren Drucker demoliert, aber so hatte der Herzliebste auch eine Aufgabe zu erledigen. (Ja, der Drucker druckt wieder.)

Zur Entspannung war Nähen angesagt: Habe ein bisschen an meiner Jacke genäht - und wieder aufgetrennt. ... Ich hoffe, das Teil wird jetzt bald einmal fertig.


















Da ist es natürlich nicht sehr hilfreich, dass ich die Jacke bald hab Jacke sein lassen und mich einem neuen Projekt gewidmet habe. Was das wohl wird?!



 Allen einen schönen Wochenbeginn!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Lesefutter


Das erste Heft meines neuen Kleinformat-Abos war im Briefkasten! Eine wirklich nette Zeitschrift mit vielen, vielen Anregungen!


Am besten gefällt mir dieses wunderhübsche Kleidchen! Damit wird mein Mädchen sicherlich beglückt werden. Mindestens ein Mal! Und außerdem will ich diesen Schmetterlingsstoff !!!!!!!!!!

Mittwoch, 23. Februar 2011

Mit vollem Einsatz


In nächster Zeit haben viele meiner Freunde und Verwandten Geburtstag. Ich habe also schon mal fleißig Karten gedruckt (und mich beim Linol-Schnitzen auch nur so drei bis vier Mal geschnitten...)

Dienstag, 22. Februar 2011

... und draußen schneit es!!!



Dem Vögelein schließe ich mich aus ganzem Herzen an.

Montag, 21. Februar 2011

Brezeln


Hier, auf Wunsch, das Brezel-Rezept!

Es reicht für 16 Brezeln. Das sind recht viele, aber du kannst von allen Zutaten die Hälfte nehmen (wie ich).

Also, für den Vorteig brauchst du: 600g Weizenvollkornmehl, 40g Hefe, 1/8 l Wasser
In das Mehl eine Vertiefung drücken, die im Wasser aufgelöste Hefe hineinschütten und diese mit ein bisschen Mehl "pampig" rühren. 5-10 Minuten gehen lassen.
Dann einen gestrichenen EL Salz und noch etwa 1/4l Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig eine Rolle formen und 16 gleich große Teigstücke abschneiden. Die Teigstücke zu Rollen drehen und daraus Brezeln formen. Die Brezeln lässt du ca 20 -30 min gehen.
In einem großen Topf 1l Wasser mit 5 g Natron (das gibt es in so Päckchen wie Backpulver zu kaufen) zum Kochen bringen. Jeweils 1-2 Brezeln für eine halbe Minute in das kochende Wasser legen, dann auf ein Blech legen. Wenn alle Brezeln eingetunkt worden sind, kannst du sie noch nach Geschmack mit grobem Salz und/oder Sesam bestreuen, dann das Blech ins vorgeheizte Rohr (225°) schieben und 20-25 min backen.
Guten Appetit!

Wie gesagt, die Brezeln schmecken nicht wie "gekaufte" Laugenbrezeln. Vielleicht kann man sich diesem Geschmack eher annähern, wenn man weißes Mehl anstelle von Vollkornmehl nimmt?
Gut waren sie trotzdem, sind noch gestern Abend alle aufgegessen worden... :-)

Sonntag, 20. Februar 2011

Sieben Sachen, Nr.3

Wieder folge ich Frau Liebes Aufruf: Sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe:












Ich habe etwas Ordnung in den CD-Kasten gebracht,












eine sehr leckere Gemüse-Lasagne gekocht











und Laugen-Brezel gebacken, die zwar überhaupt nicht "laugig", aber trotzdem sehr gut schmecken.










Auf Wunsch meiner Tochter habe ich Donald Duck (und Daisy und Tick, Trick und Track) gezeichnet, damit sie die Figuren ausmalen kann.










Ebenfalls auf Wunsch meiner Tochter habe ich ihren unsichtbaren Eichhörnchenfreunden die Nase geputzt!
(Und das erlebt zu haben, kann ja wohl nicht jeder behaupten!)










Beim Kaffee-Trinken habe ich Reiseführer durchgeblättert, umständlich große Karten auf- und zugefaltet und Urlaubspläne geschmiedet.









Und ja, ich stricke immer noch an der grünen Jacke. Wie die meisten meiner Strickprojekte erweist sich auch dieses als sehr langwierig. Allerdings fehlen jetzt "nur" mehr die Ärmel...

Donnerstag, 17. Februar 2011

Mäuseweisheit


Schon Frederick hat gewusst, dass man Farben braucht, wenn der Winter zu lange dauert und der Frühling einfach nicht kommen will...
Meine Duft-, Sonnenstrahlen-, und Traum-Vorräte kann ich mit euch nicht teilen, aber von meinen Farben dürft ihr mal naschen ...

Mittwoch, 16. Februar 2011

Knöpfe



Maufelines Tipp, Knöpfe selbst aus Fimo zu machen, musste ich in die Tat umsetzen. Aus den geplanten Gänseblümchen ist zwar nichts geworden (vielleicht starte ich noch mal einen Versuch), aber wo ich doch schon mal dabei war, habe ich ein paar andere Knöpfchen geknetet...

Sonntag, 13. Februar 2011

Sieben Sachen, Nr. 2

Heute wieder: Sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe:








 Ich habe SEHR leckere Kipferln gebacken,












und ein ebenso leckeres Brot.











Ich habe dem Kindlein geholfen, Perlen aufzufädeln












und ein Puzzle zu bauen.













Ich habe eine Schachtel gebastelt und beklebt,












und ein paar Reihen weiter gestrickt.












... Und dann war da noch dieser Wollpullover, der leider eine Handwäsche verlangt...

Freitag, 11. Februar 2011

Broschen

Es ist Zeit für mein erstes "richtiges" Tutorial!
Bitte sehr:


Für solche Broschen brauchst du:
Stoffreste, Karton, etwas (Bastel-)Watte, Filzreste, Nähgarn, Sicherheitsnadeln oder Broschennadeln

Und so geht's:

1.) Schneide aus Karton einen Kreis in der gewünschten Größe aus (ich habe ein 2 €-Stück als Vorlage genommen). Wenn du (wie ich) nur dünnen Karton zur Hand hast, klebe einfach zwei oder drei Kreise übereinander, bis du eine Stärke von 1 - 2 mm erhälst. (Dazu gibts jetzt kein Foto, aber ich glaube, du kannst dir vorstellen, was ich meine...)

2.)

Aus dem Stoff schneide einen etwas größeren Kreis aus.
Nähe (mit der Hand oder mit der Maschine) einmal mit großen Stichen rundherum ohne die Fadenenden zu vernähen.

3.) Jetzt brauchst du noch ein kleines bisschen Watte.


Lege jetzt die Watte in die Mitte des Stoffes, dann den Karton drauf.


Dann zieh die Fadenenden fest an (Vorsicht, die reißen leicht!), bis sich der Stoff schön zusammenzieht. Verknote die Fäden. Das sieht dann so aus:

Mittwoch, 9. Februar 2011

Druckversuche

Der Stempel, den ich letztens gemacht habe, ist gestern zum Einsatz gekommen!

Prinzipiell habe ich mich für den Moosgummi-Druck an den Anleitungen in diesem Buch orientiert, bloß dass ich keine so professionellen Utensilien verwendet habe: Anstelle von selbsthaftendem Moosgummi und Acrylglasplatten habe ich meine mit der Nagelschere ausgeschnittenen Moosgummi-Motive mit doppelseitigem Klebeband auf eine kaputte CD-Hülle geklebt... (Die CD-Hülle hatte in diesem Fall den Vorteil, durchsichtig zu sein, da sieht man besser, wohin man was druckt - generell kannst du wohl jeden festen, also nicht zerbrechlichen oder biegsamen, ebenen, abwaschbaren Gegenstand als Stempel-"Griff" verwenden.)

Leider bin ich mit dem Ergebnis, das mir der Stempel geliefert hat, nicht wirklich zufrieden...
Die "Blattadern", die ich extra mit der Schere eingeritzt hatte (das geht ganz leicht bei Moosgummi), sieht man kaum, außerdem war die Farbe auf den ersten Blättern immer schon eingetrocknet, bevor ich die letzten fertig eingefärbt hatte. Vielleicht habe ich ja nicht die ideale Farbe verwendet (eine Stoffmalfarbe von DEKA)....


Kurz und gut: ein neuer Stempel musste her!
Mit einem einzelnen, größeren Motiv funktioniert es viel besser!


Ich habe das Blatt dann versetzt gedruckt und finde, es sieht ganz gut aus, wenn ich auch noch nicht 100%ig zufrieden bin.


Natürlich werden nicht alle Motive exakt gleich, manche sind blasser, manche intensiver gefärbt, aber das gehört zu einem handbestempelten Stoff wohl dazu und stört mich nicht.

Na, ich werd mal weiter tüfteln!

Montag, 7. Februar 2011

Sieben Sachen

Vor kurzem hat Frau Liebe den Sonntag zum Sieben-Sachen-Tag erklärt.
Da mach ich auch mit! Bitteschön, sieben Sachen, für die ich gestern meine Hände gebraucht habe:










Experimentalbäckerei: Bananen-Schoko-Weckerln ohne Rezept; sind optisch zwar nicht ganz, geschmacklich aber zur vollen Zufriedenheit gelungen












Obstjause für das Kleine gemacht











Knöpfe wieder angenäht














bis aufs Handgeben eigentlich mehr mit meinen Füßen als mit meinen Händen: Spaziergang mit dem Kindlein











an einem Stempel gebastelt











Keime gewässert









heftig applaudiert für den Herzliebsten, der mit seiner Band an einem Wettbewerb teilgenommen hat

Freitag, 4. Februar 2011

Resteverwertung


Die letzten Tage waren meine Tochter und ich zu Besuch bei meinen Eltern. Bedeutet viel Schnee, Kälte, aber auch Sonnenschein, viel Essen, viiiieeeel Spielen (für die Kleine) und bereitwillige Babysitter (für mich), viel Spaß, viel Reden, viel Lesen und tatsächlich ein bisschen Erholung.

Eigentlich hatte ich darüber nachgedacht, meine Nähmaschine mitzunehmen, damit die Jacke fertig wird, bevor 30° im Schatten herrschen, allerdings ist das Ding doch eher sperrig. Strickzeug hat sich wieder mal als erheblich handlicher erwiesen. 
Außerdem hatte ich diese grüne Wolle seit Jahren im Schrank liegen - Zeit, sie endlich zu verwenden! Für mich selbst finde ich sie etwas zu grün (auch wenn man das auf dem Foto wohl nicht sieht), aber mein kleiner Kobold kann bestimmt eine frühlingsgrüne Wiesenjacke brauchen....
Wie gerne würde ich dafür noch Gänseblümchenknöpfe finden!