Freitag, 22. April 2011

FROHE OSTERN




 
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich für die nächsten paar Tage - der österliche Verwandschaftsbesuch wird etwas in die Länge gezogen...
Ich wünsche allen wunderschöne Tage, viel Sonne und viel Spaß beim Eiersuchen!

Donnerstag, 21. April 2011

Was Süßes, was Pikantes und was Gefärbtes

Weil die Ostersäckchen auch gefüllt werden wollen, war ich noch einmal ganz fleißig! Und für alle, die noch schnell eine österliche Köstlichkeit zaubern wollen, hier die (von mir kreierten) Rezepte: 

 

MARZIPANEIER:
50 g Nougat in ca 1x1cm große Stückchen schneiden. 150 g Marzipan in ca. 15 Portionen teilen, Kugeln formen, diese flach drücken und je ein Nougatstückchen damit umschließen und Eier - oder, wie in meinem Fall: mehr oder weniger eiförmige Gebilde - formen. Die Eier eventuell in Puderzucker wälzen, damit sie nicht ankleben, während ca. 100g Zartbitterschokolade im Wasserbald schmilzt. Die Marzipaneier in die flüssige Schoko tunken und dann in Kokosraspeln und/oder zerbröselten Mandelblättchen wälzen.


OSTERKEKSE:
200g Dinkel-Vollkornmehl mit 100g Weizenmehl und 1 TL Salz vermischen. Eine große Karotte fein raspeln, mit 30g geriebenem Parmesan und 60g geriebenem Gouda zur Mehlmischung geben und verrühren. 200g Butter dazufügen und alles mit den Fingern durchkneten, bis ein krümeliges Gemisch entsteht. 1 Eidotter und 1 gehäuften EL Sauerrahm dazugeben; alles zu einem glatten Teig verkneten, diesen in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
Den Teig ca 5 mm dick ausrollen, beliebige Formen ausstechen, im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca 12-15 min backen.


Die Hühnereier habe ich - inspiriert u.a. von Fräulein Text - mit Zwiebelschalen gefärbt. Das hat sehr gut funktioniert, ich finde, die Farbe ist sehr schön geworden. Der Meinung war wohl auch mein Topf (in kluger Vorraussicht habe ich nicht den neuesten verwendet), denn der ist jetzt innen auch rotbraun gefärbt. Mal sehen, wie lang das so bleibt... Davon abgesehen kann ich das Färben mit Naturfarben nur empfehlen.


Guten Appetit!

Dienstag, 19. April 2011

Ein guter Tausch

Glücklicherweise liebt Roboti Tauschgeschäfte! Mit mir hat sie nun auch so einen Handel abgeschlossen, und schon heute war ein Überraschungspaket in meinem Briefkasten! Hab mich sehr gefreut! Danke, Stephie!



Es waren ganz tolle Sachen in meinem Paket! Am besten gefallen mir die Stempel, das Foto von dem schmucken Jüngling und die Knopflesezeichen!
Ach ja, ein Lolli war übrigens auch dabei, aber den hat meine Tochter sofort für sich beansprucht... :-)
Danke nochmal, und jetzt werd ich mich bemühen, das Gegenpaket schnell fertig zu kriegen!

Montag, 18. April 2011

Papiertaschen

Vorräte finde ich immer gut. Nicht nur ein gefüllter Kühlschrank beruhigt mich ungemein, wer schon einmal meinen Stoffschrank gesehen hat, weiß, dass ich mich auch für eventuelle kreative Schübe gerne und gründlich vorbereite.  
Gut, dass ich erst vor kurzem neues Papier erstanden habe! (Auch wenn der Herzliebste nicht ganz verstanden haben mag, warum ich eine zweite Rolle rot-weiß-getupftes Papier brauche: Aber die Tupfen sind eben anders und die Papierstärke auch!)
Nach den Osternester-Sackerln war ich im Falten gerade so drinnen und musste für weitere, irgendwann bestimmt benötigte Geschenksverpackungen noch ein paar andere Sackerln falten. (In rot-weiß-getupft! Mit dem neuen Papier!)
Falls ihr euch mir anschließen wollt, hier die Anleitung:

PAPIERTASCHEN MIT BODEN


Schneide einen Papierstreifen mit den Maßen 18 cm x 33,5 cm zurecht.
Zeichne in 5 cm Höhe eine horizontale Linie, und in Abständen von 1,5/11/5/11/5 cm vertikale Linien ein.
Natürlich kannst du auch andere Maße nehmen, wichtig ist nur, dass die Tiefe (Seitenwände) und die Breite (Abstand vom Papierrand bis zur horizontal eingezeichneten Linie) gleich groß sind.



Das Papier entlang der vertikalen Linien so falten, dass die Kanten auf der bedruckten Seite zu sehen sind.
Die Kanten der beiden 5 cm breiten Abschnitte (die "Seitenwände") genau aufeinander legen und so in der Hälfte falten, dass die Kante diesmal nach "innen" steht. Ist schwer zu beschreiben, aber am Foto hoffentlich leicht zu erkennen.


Das Papier entlang der horizontalen Line falten und dann wieder aufklappen. Dann mit Hilfe des 1,5 cm breiten Streifens das Papier an den Außenrändern zusammenkleben.


Die Außenkanten 5 cm lang (bis zu der geknickten Linie) einschneiden.


Die beiden Seitenteile mit Kleber bestreichen, zuerst den einen, dann den anderen Längsteil drauf kleben.



FERTIG!!!


Wer mag, kann die Sackerln oben noch lochen und eine Schnur durchziehen, dann entsteht, wie bei den Osternestern, eine Tragetasche. Zum Verschließen kann man auch eine "Hampelmannklammer" (den Fachausdruck kenne ich leider nicht) verwenden, oder die Taschen einfach oben umfalten, zunähen (?), zukleben, Henkel aus Papier daran kleben...

Viel Spaß!

Sonntag, 17. April 2011

Sonntagssüß, schon ganz österlich

Gerne mache ich heute wieder bei der Initiative Sonntagssüß mit!

Einen Reindling hat es bei uns früher nur einmal im Jahr gegeben, nämlich zu Ostern. Da wird er - obwohl süß - zur Osterjause mit Eiern und Schinken gegessen.


Und obwohl ich mich schon auf den Reindling freue, den meine Mama zu Ostern sicher wieder backen wird,  wollte ich heuer selber mal einen machen! Und weil man an einem Wochenende zwar viel, aber doch nicht endlos essen kann, hat es meinen einfach schon vor Ostern gegeben. Außerdem hab ich das Rezept meiner Mutter nach meinem Geschmack etwas verändert.
Für euch nun also meine Version:

REINDLING

1 Packung Hefe ( = ca 40g) in 2-3 EL warmer Milch auflösen, dann mit etwas Mehl und einer Prise Zucker ca 10 min gehen lassen.
300g Vollkornmehl und 200g weißes Mehl mit 1 TL Zimt, 1 Prise Salz und 50 g braunem Zucker vermischen. 100g Butter mit 1/4 l Milch bei geringer Hitze schmelzen. Die "Butter-Milch" mit der Hefemischung, 1 Ei und 1 Eidotter zur Mehlmischung geben und alles gut verrühren. Es entsteht ein sehr weicher Teig (der noch nicht unbedingt so aussieht, als würde er sich einmal ausrollen lassen...). Das Ganze mit einem Tuch bedecken und  gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat (ca 45 min).
Für die Fülle 50g Butter mit 100g braunem Zucker und einem "Schuss" Rum bei milder Hitze schmelzen lassen, bis sich eine Art Karamellsoße bildet.
Den Teig mit Mehl bestäuben und kräftig durchkneten. Zu einem großen Rechteck möglichst dünn ausrollen, mit der Zuckersoße bestreichen. Ca. 2 EL Zimt, ungefähr eine Handvoll Mandelblättchen und noch eine Handvoll (oder nach Belieben mehr) Rosinen darüberstreuen. (Die Rosinen sind wichtig, die machen den Reindling wirklich um einiges saftiger - und das sage ich, die eigentlich Rosinen gar nicht mag und sie jahrelang aus allen Kuchen rausgepult hat...)
Den Teig einrollen und zu einem Kranz formen, diesen in eine Gugelhupfform bzw. ein sogenanntes "Reindl" (das ist, soweit ich weiß, so eine Art Aufflaufform oder Topf aus Emaille; daher jedenfalls hat der Reindling seinen Namen) geben.
Bei 160° ca 1 Stunde backen. (Sollte er oben zu stark bräunen, einfach mit Alufolie abdecken.)


Wenn der Teig beim Backen etwas aufplatzt und die Fülle hervortritt, macht das GAR nichts - das sind die besten Stücke!


Natürlich schmeckt der Reindling ganz frisch besonders gut, er hält sich aber mehrere Tage und ist auch, wenn er schon älter und etwas trockener geworden ist, noch sehr lecker - mit Butter und/oder Marmelade bestrichen macht er sich als Frühstück ganz außerordentlich gut!

Samstag, 16. April 2011

Ostervorbereitungen

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, die wunderschönen Osternester von Natur-Mama zu häkeln, habe dann aber eingesehen, dass ich (vor allem, da ich beim Häkeln absolute Anfängerin bin) nicht mehr rechtzeitig fertig werden würde. Und Stress soll man ja vermeiden, wo man kann!
Stattdessen wird die Verwandschaft nun mit diesen österlichen Mitbringseln beglückt, die weitaus schneller zu basteln sind; und das Kindlein konnte zu seiner Freude auch noch mitmachen:



Ich habe aus Packpapier kleine Sackerln gefaltet, meine Tochter hat zur Verschönerung mit Inbrunst Hasenbilder gezeichnet. (Und auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde ihre Zeichnungen einfach unglaublich süß!)
Später werden wir unsere "Nester" noch mit Ostergras, selbst gefärbten Eiern und selbst gebackenen Hasenkeksen füllen.

Donnerstag, 14. April 2011

Wie mans dreht und wendet...

Hier gibt es viel zu tun! Ostern kommt bald, und zwei Geburtstage in der Familie nahen. Außerdem will ich seit Monaten den Kleiderkasten ausmisten, auch so manches andere entrümpeln und einiges in der Wohnung verändern (Ideen sind schon genug da, aber die Zeit...). Ich habe ja auch gehört, dass es Leute gibt, die einen Frühjahrsputz machen oder zumindest ihre Fenster in einen Zustand versetzten, der es ermöglicht, durch diese wieder hindurch zu sehen....
Aber: Man soll ja bekanntlich Prioritäten setzen! Daher habe ich für eines der Geburtstagskinder schon mal eine Tasche genäht.


Eine Einkaufstasche kann schließlich jeder immer brauchen. Und Ideen, wie ich die Tasche zur Geschenksüberreichung füllen könnte, habe ich auch schon.


Innen ist der Einkaufsbeutel übrigens farblich genau gegengleich gefüttert. Sollte die Beschenkte diese Farbvariante bevorzugen, kann sie die Tasche einfach umdrehen...

Montag, 11. April 2011

Musizierende Tiere

Das Kind hatte sich gewünscht, seine neue Kappe möge doch unbedingt bis zu unserem Ausflug am Wochenende fertig werden. Also habe ich - Mama tut ja ihr bestes - noch bis in die Nacht genäht, nur, damit es sonntags dann so windig und kalt war, dass statt der Kappe doch eine wärmere Haube auf des Töchterleins Haupt gelandet ist.
Heute war das Wetter aber gnädiger und die Tiere konnten ausgeführt werden.



Wie (zumindest von mir) erwartet, hat sich die Kappe auch beim Dreiradfahren, Stöcke suchen, Blumen pflücken, Herumlaufen und Jausnen im Park als Nützlich erwiesen. Gut so, denn für nächstes Jahr liegt schon ein Exemplar bereit: Da ich den Schnitt selbst gemacht habe, musste ich ein bisschen "schätzen" und der erste Kappenversuch ist doch um einiges zu groß geworden...

Freitag, 8. April 2011

Lecker!!!

Bei den warmen Temperaturen, die mich hier bei uns zur Zeit verwöhnen, kriege ich richtig Sommerlaune (ok, Frühling ist mir auch recht!). Und manche Gerichte gehören für mich einfach zum Sommer dazu, zum Beispiel solche köstlichen

GEFÜLLTEN PITABROTE:


Das Rezept für den Brotteig habe ich, wenn ich mich nicht ganz täusche (ich hatte das Buch nur mal ausgeliehen und ein paar Seiten daraus kopiert), aus diesem Buch, aber ein sehr ähnliches und sicher auch leckeres findet ihr hier.

Während die Brote noch gehen bzw. backen, ist genug Zeit, um die Füllung zuzubereiten. Die kann natürlich ganz nach Geschmack ausfallen, bei uns hat sie so ausgesehen:

Gebratene Auberginen,
  • 1 große Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und ca. 20 min stehen lassen. Dann mit Wasser abspülen und die einzelnen Scheiben für ca 1-2 min in kochendem Wasser blanchieren. Sofort danach in einer Pfanne mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian anbraten. 
Tomatenscheiben, Paprikastreifen, Feta, Zwiebeln und dazu

"Weiße Soße"
  • Einen Becher Sauerrahm mit Salz (hier empfiehlt es sich, nicht dem dreijährigen Kind das Würzen zu überlassen), Pfeffer, etwas Senf, klein gewürfelten Gurken und Kräutern nach Belieben vermischen.
Die Brote nur ganz kurz auskühlen lassen, dann vorsichtig aufschneiden und füllen! (Latz und Servietten bereithalten - Tropfgefahr!)


Meine bescheidene Meinung: Absolut nachahmenswert! ...

Schönes Wochenende!

Donnerstag, 7. April 2011

Für mich

Nachdem ich den ganzen Winter lang keinen Rock tragen konnte - mir ist das einfach trotz Stiefeln und Strumpfhosen viel zu kalt und ich versteh nicht, wie andere es schaffen, bei Minusgraden in dünnen Miniröckchen daher zu kommen - freue ich mich jetzt besonders über das warme Wetter. Natürlich muss aus diesem Anlass auch meine Garderobe grundüberholt werden (wann muss sie das nicht?)
 

Ich hatte ja gedacht, einen Rock mit Gummizugbund zu nähen, ginge besonders schnell. Theoretisch mag das auch stimmen, aber wenn man wie ich, VIEL zu viel Weite bemisst und alles noch einmal auftrennen muss, sieht das Ganze natürlich anders aus.


Inzwischen bin ich mit dem Resultat aber doch ganz zufrieden und habe den Rock heute zum ersten Mal ausgeführt ...


... und beim Essen gleich einmal angekleckert! ... (Da zeigen sich dann wieder mal die Vorzüge von gemusterten Stoffen...)

Mittwoch, 6. April 2011

Schmuck - Stücke


Ich habe noch ein paar filzige Anhänger fabriziert. Eigentlich hätten es noch mehr werden sollen, aber irgendwann geht selbst mir die Lust für solches Gefizzel aus. Und mit den Vögeln und Eiern ist der Osterstrauch auch so schön behängt!

Montag, 4. April 2011

Das Fuchsleiberl

Vor kurzem hat Ms Fisher vom Applizieren berichtet - und mich daran erinnert, dass ich das auch wieder mal machen könnte. Und da das Töchterchen noch ein langweiliges, weißes T-Shirt hatte und seit neuestem eine Vorliebe für Füchse entwickelt, war klar, was entstehen sollte:


Die Brösel auf der Fuchsschnauze gehören übrigens nicht dazu, die kommen nur daher, dass das Kind vorher gerade ein Brot gegessen hat...
Und dass die Schnurbarthaare so "zerzaust" aussehen, liegt daran, dass ich die ganze Applikation per Hand aufgenäht habe (ich wollte das mit einem dicken Faden machen und der passt nicht durch die Maschinennadel) und zum Schluss schon etwas geschwächt war. Aber ich sage einfach, der Fuchs hat sich im Gestrüpp verheddert ... oder so...

Sonntag, 3. April 2011

Sonntagssüß - Bienenstich

"Und als Nachspeise", sagte der kleine Bär, "Bienenstichkuchen."
"Oh, Bie-nen-stich-kuchen", quietschte der kleine Tiger. "Da flimmert es mir ja schon auf der Zunge, wenn ich das nur höre..."*

*aus: Janosch: "Komm, wir finden einen Schatz"


Da die Tiger-und Bär-Geschichten von Janosch bei unserer Kleinen gerade schwer in Mode sind, lese ich sie entsprechend oft vor. Und bei der Bienenstich-Stelle fängt es mir auch jedes Mal auf der Zunge zu flimmern an - obwohl ich bis vor kurzem von Bienenstich nur eine vage Vorstellung und ihn noch nie gegessen hatte. Musste also ausprobiert werden!
Es war gar nicht so leicht, ein Rezept zu finden: In meinen Backbüchern war keines und eine Google-Suche hat eine kaum überschaubare Menge davon ausgespuckt. Schließlich hab ich mich mehr oder weniger an dieses gehalten (halbe Menge, zur Hälfte Vollkornmehl).


Geschmeckt hat der Kuchen ganz wunderbar!


Aber so ganz unter uns: Die Creme ist lecker, der Germteig flaumig, aber meinetwegen könnte Bienenstich auch nur aus dieser köstlich caramelig knusprigen Mandelschicht bestehen...

(... Da sollte ich vielleicht einmal Florentiner machen...)

Samstag, 2. April 2011

Frühlingsgenuss







Also, von mir aus kann es jetzt erst mal so bleiben!

SCHÖNES Wochenende!