Sonntag, 8. Januar 2012

Apfelkuchen

Irgendwie bin ich noch im Ferienmodus. Das wird sich wohl spätestens morgen ändern, wenn uns der Alltag wieder hat. Aber den Sonntag versüßen wir uns noch!


Schon seit letztem Herbst wollte ich unbedingt einen Apfelkuchen mit Gitter backen - endlich hab ich's gemacht und er schmeckt auch gar köstlich! Im Prinzip besteht er aus einem Mürbteigboden und -gitter, dazwischen Äpfel (auch eine Birne) ganz feingeschnitten und gemischt mit etwas Zucker, etwas Zimt, etwas Rum für den Geschmack, Rosinen (in der Hälfte für den Herzliebsten wenigstens) und ein bisschen Marzipan.
Wie gesagt: Sehr lecker. Aber: Der Mürbteig hat meine Geduld - wieder einmal - auf die Probe gestellt, ist dauernd zerbröselt, wollte sich nicht ausrollen lassen. Den Kuchen in einem Stück aus der Form zu heben war schon gar nicht möglich, da wär alles zerbrochen... Also, meine Bitte: Wer kennt den ultimativen, nicht bröselnden, nicht zu stark klebenden, immer gelingenden und leckeren Mürbteig?!

Weitere Köstlichkeiten sind wieder hier anzusehen, gesammelt heute von Julie.

Kommentare:

Corrisande hat gesagt…

Mhh, der sieht super lecker aus. Im Moment komm ich so gar nicht zum backen, aber ich muß ganz dringend sobald wieder Zeit ist einen Apfelstrudel fabrizieren...

Die Linkshänderin hat gesagt…

Bei mir gelingt Mürbeteig nur, wenn ich ihn direkt verarbeite und NICHT vorher in den Kühlschrank stelle, obwohl das ja immer in den Rezepten steht.

Wenn Dein Teig zu trocken ist, nimm einfach etwas weniger Mehl. Oder mehr Klebstoff, also Eier oder Butter.

Irgendwo im Bloggerland habe ich mal einen Trick gesehen, mit dem man solche Kuchen aus der Form heben kann: Mehrere 3 cm breite Streifen Backpapier kreuzförmig in die Form legen, dann den Teig draufgeben. Nach dem Backen kann man den Kuchen mithilfe der Streifen zu zweit herausheben. Aber nur, wenn man die Streifen auch lang genug gemacht hat, also schön überstehen lassen.

Ich habe keine so schöne Form, sondern nehme immer die Springform, aber da mache ich nach dem Backen einfach den Rand ab, schneide den Kuchen und hebe die Stücke mit dem Tortenheber heraus.

Liebe Grüße aus Berlin,
Henriette

zepideh hat gesagt…

Der sieht aber fein aus!
Da ich mich an so etwas Exquisites noch nie herangetraut habe, kann ich leider nicht weiterhelfen, aber was Henriette schreibt, leuchtet mir zumindest ein.
Beste Grüße und einen schönen Sonntag für Euch von
Nina

blauerhibiskus hat gesagt…

Hmm sieht der lecker aus, den könnt ich auch... Essen.. Macher eher nicht, denn Mürbteig und subs das funktioniert irgendwie auch nicht so recht

signora aurora hat gesagt…

Oh köstlich!
Ich liebe Äpfel und dieser Apfelkuchen schmekt bestimmt sehr lecker.
(Mürbteig gelingt mir auch mal gut mal weniger, habe also kein super Rezept dafür und kann Dir keine Tipps geben.)
Herzlich
Eos

birrrd hat gesagt…

ich hab neulich was von der drei-zwei-eins-regel gelesen. bei einer konditorlehrling(in?). drei teile mehl (wahlweise kann man auch einen teil des mehls durch gemahlene nüsse etc. ersetzen), 2 teile fett (margarine) und ein teil zucker. Ausprobiert hab ich das aber auch noch nicht.

Und ja, ich lese auch meistens ohne zu kommentieren.
danke und erfolg auch euch mit euren plänen! : )

Annika hat gesagt…

Meine Mama hat das ultimative Rezept für einen Mürbteig, ganz ohne Zucker und sehr leicht gemacht. Leider bin ich in Wien und hab das Rezept nirgends aufgeschrieben und auch die Mama ist weit weg, aber soweit ich mich erinnern kann, geht das so:

20dag Mehl
20dag Butter (wir nehmen aber immer so Rama-Würfel)
7EL kaltes Wasser
1 Prise Salz

Und einfach alles schnell zu einem Teig verkneten, weil ja der Butter nicht warm werden darf, sonst wird das pickig und gar nicht gut, und dann für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Die Menge reicht aber nur für eine flache Tarteform (diese weißen Keramikformen mit dem gewellten Rand). Und hoffentlich hab ich bei den Mengenangaben keinen Fehler gemacht.

Annika hat gesagt…

Oder waren es nur 100g Mehl und 200g Butter? Ich weiß es leider nicht mehr, also verlass dich nicht auf mich. Aber ich frag die Mama und geb dir dann die korrekten Mengenangaben für den super easy-going Mürbteig.

swig hat gesagt…

sieht seht schön und appetitlich aus… und ich finde, er darf ruhig in der Form bleiben… beste Grüsse und einen schönen letzten Ferienabend!

halbe Sachen hat gesagt…

Liebe Steffi, ich bin auch für "In der Form bleiben". Ich backe immer in einer Springform, da bleibt dann halt nur der Unterboden dran, über den ich vorher Backpapier spanne. Ist eine sehr saubere Sache. Oder du versuchst die Backpapiernummer auch in deiner und es lässt oben weit rüber schauen, um den Kuchen mit seiner Hilfe (und zwei weiterer Hände) "bei 3" aus der Form zu heben...
Herzlich, Anja

colours-and-friends hat gesagt…

Ich habe Deinen tollen Blog gerade erst entdeckt und lass mal einen lieben Gruß da

Ilka

= lingonsmak hat gesagt…

liebe steffi, hier das rezept meiner oma:

250 g mehl
1 ei
125 g butter
1 prise salz

ich finde, der gelingt immer. und klar, beim ersten mal ausrollen bröselt der auch etwas, aber dann halt mal einen moment draußen stehen lassen und ein bißchen kneten, dann geht das eigentlich super! auf jeden fall sparsam mit dem mehl beim kneten sein, sonst wird der schnell zu trocken! ich empfehle aber auch nicht mehr butter - das hab ich nämlich einmal gemacht, der teig war toll, die plätzchen sind aber total bröselig gewesen, einfach zu mürbe ...

hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. es sieht jedenfalls fantastisch aus und wenn es dann noch schmeckt, wenn stört die form!

liebe grüße
katrin

Conny's Cottage hat gesagt…

Ich befuerchte das alle Muerbteige Broeseln....

Sei lieb gegruesst von Conny

Julie (matundmi) hat gesagt…

3-2-1 Regel kenne ich auch. Und schön kalt muss er sein. Wenn er sich nicht rollen lässt, kann man ihn auch reiben und dann in Form drücken... meiner wird auch immer anders, mal besser, mal bröseliger ;)

naturmama hat gesagt…

ach, ich finde, der sieht super aus, ich würd den zur not auch aus der form löffeln... mmmmmh.

luloveshandmade hat gesagt…

Oh Gott, der sieht ja soooo unglaublich lecker aus! ;) Man, schade, dass ich grad keine Zeit und Muße zum Backen hab, aber wenn, dann würde ich diese Augenweide gleich nachbacken!! :)

Schokozwerg hat gesagt…

Ein Mutter-Oma-Erb-Rezept habe ich leider nicht, dafür eine Frage: was für eine Backform hast Du benutzt für diese Köstlichkeit?

enimenim hat gesagt…

Lecker Apfelkuchen (für mich aber ohne Rum ;) ).
Zum Mürbeteig: Da habe ich in `Basic baking´ von der 3-K-Regel gelesen: Kneten, kurz und kalt. Alle Zutaten müssen kalt sein (über Nacht in den Kühlschrank), wenn die Butter weich ist, nimmt das Mehl die Feuchtigkeit auf und bröckelt und wird trocken. Also alles nur kurz zusammenkneten und dann sofort stop!, wenn es sich verbindet. Das Gemisch in die Form geben, festdrücken und formen und dann 1h kühlen. Das sollte dann klappen. Ich bin gespannt, was du weiter berichtest.

enim sou

laura hat gesagt…

so einen gitter-kuchen wollte ich auch schon ganz lange mal backen - wahrscheinlich seit pushing daisies... (; deiner sieht lecker aus und inspiriert mich, auch endlich mal einen zu backen!

lila und gelb hat gesagt…

hm, hast du jetzt schon ein paar der tipps ausprobiert, bzw. weisst du jetzt was besser funktioniert?
für meinen mürbeteig nehme ich (anteilig):

200 g mehl
100 g butter
etwas zucker
1 ei

nie stelle ich den teig in den kühlschrank. sondern ich verarbeite ihn immer sofort.
meine zutaten sind warm oder kalt ...
wenn er bröselt, nehme ich eine idee mehr butter oder etwas wasser und knete etwas länger. klappt eigentlich immer.
lg, birgit