Dienstag, 24. April 2012

In Arbeit: Erdbeeriges


Der Erdbeerjersey (von Hamburger Liebe, vom letzten Jahr) hatte es mir sofort angetan. Als ich ihn dann irgendwann letzten Winter verbilligt gesehen habe, musste ich gleich ein größeres Stück davon kaufen - genug, um daraus etwas für mich zu nähen und etwas für die Tochter. Ja, ich weiß, Partnerlook! Den kann ich eigentlich auch nicht ausstehen, aber in dem Fall drück ich mal ein Auge zu. Schließlich müssen meine Tochter und ich unsere erdbeerigen Kleidungsstücke ja nicht am selben Tag tragen! Wenn es dazu überhaupt kommt...

Der Plan war der folgende: Für mich soll ein Tanktop entstehen, ganz sommerlich, für sehr heiße Tage. Eigentlich bin ich auch ganz zufrieden, mein selbstgemachter Schnitt hat ganz gut funktioniert. Nur um den Bauch - da hab ich das Top mit Absicht weiter gemacht - ist es (wieder mal) noch viel zu groß. Da Baby und Bauch aber noch wachsen werden, hab ich vorerst nichts enger gemacht, sondern alles mal so gelassen und die Fertigstellung verschoben. Wenn es dann wirklich sommerlich und warm ist (irgendwann wird das doch passieren, oder?!), mach ich am besten wieder eine Anprobe und nähe das Shirt fertig.

Für meine Tochter wollte ich - auf ihren Wunsch hin - ein Erdbeerkleid  nähen. Dafür habe ich einen T-Shirt-Schnitt verlängert und unten ausgestellt und war ganz optimistisch, dass das so auch funktionieren würde... Tja... Leider 
  • ist der Halsausschnitt zu weit. Das ist jetzt nicht soooo schlimm, es soll ja ein Sommerkleid sein, aber es stört mich eben doch. Ändern kann ich jetzt nachträglich aber nichts mehr daran, oder hat jemand eine Idee? (Außer neu zuschneiden und neu nähen...)
  • war das Kleid viel zu weit. Und zu lang. Ich habe also die Seitennähte nochmal enger gemacht - jetzt ist es etwas besser - und den Saum unten probeweise hochgesteckt.
  • sieht das ganze Teil ziemlich nach Nachthemd aus bzw. hängt wie ein unförmiger Sack an meiner Tochter. (Sie stört das nicht, mich aber schon.)
Also, so wird es nicht bleiben! Ich spiele schon mit dem Gedanken, das Kleid auseinanderzuschneiden (es wäre lang genug) und aus dem Unterteil einen Rock zu machen. Das Oberteil darf dann vielleicht als Pyjama-Leibchen ein Schattendasein führen. (Nachthemden finde ich nicht so praktisch, sonst könnte ich es gleich so lassen...) Auf jeden Fall werde ich an den Erdbeeren noch ein bisschen herumwerkeln - was dann tatsächlich aus beiden Kleidungsstücken geworden ist, kann ich euch hoffentlich später mal zeigen. Ideen und Tipps zur Rettung des Kleides sind willkommen!

Was andere gerade Kreatives in Arbeit haben, oder fertig gestellt haben, findet ihr wieder beim Creadienstag.