Dienstag, 18. September 2012

Gastbeitrag von der Raumfee: Rasseltiere

Ich freue mich, heute Katja, "Die Raumfee", als Gast hier bei mir begrüßen zu können! Ihren Blog lese ich sehr gerne, vor allem bin ich immer wieder begeistert von ihren tollen DIY-Ideen und Basteltipps. Ihr schöner, schlichter Stil, ihre Farbwahl, die (Natur-)Materialien, die sie verwendet... da kann ich mich kaum satt sehen! Wer die Raumfee noch nicht kennt, schaut also am besten gleich mal rüber, zu Blog und Shop.
Und viel Vergnügen mit dem nachfolgenden Tutorial - die Rasseln finde ich einfach sensationell! - Danke, Katja!

Rasseltiere


Als Steffi mich gefragt hat, ob ich für Sie ein Stückchen der Wochenbettvertretung übernehmen möchte, musste ich nicht lange nachdenken – schließlich lese ich ihren Blog unheimlich gerne und freue mich dabei immer über ihre natürlichen und herzlichen Beschreibungen von kreativen Nähprojekten und kulinarischen Überraschungen.
Inzwischen ist Herzekleid Junior also bestimmt schon auf der Welt und Steffi widmet ihm gerade ihre ganze Aufmerksamkeit.
Für mich war klar, dass es nicht irgendein Post oder DIY sein sollte, sondern zum Anlass des Gastposts passend ein Babyprojekt, das auch vom Stil her zu Steffis Projekten und ihrer schönen Seite passt. Und da ich ein Fan von Upcycling bin und gerne ungewöhnliche Dinge und Reste verwende, die andere vielleicht wegwerfen würden, sollte es ein Upcyclingprojekt werden.

Von meinen Pulloverkissen, die ich aus gefilzten Wollpullovern herstelle, bleiben immer Reste übrig – die ich natürlich nicht wegwerfe…. man könnte die Stücke ja vielleicht noch brauchen. Und in Recyclinghöfen türmen sich Gardinenringe aus Holz – in den 70ern hip, will sie inzwischen niemand mehr haben. Außer mir.
Und zusammen… kann man daraus wunderbare Kinderrasseln herstellen.


Man braucht dazu:

° Wollfilzreste (geht aber sicher auch mit Stoffresten)
° Gardinenring (ungebeizt und unlackiert, aus dem eigenen Fundus oder vom Recyclinghof)
° Schafwolle (z.B. aus dem Filzbedarf oder vom Schäfer direkt)
° eine Klapperbüchse (Bastelladen)
° farblich passenden Faden und Stickgarn

So hab ich´s gemacht:


Aus dem Wollfilz zwei identische Tierkopfsilhouetten ausschneiden (Katze, Hund, Bär, etc) + ein Oval für das Gesicht in einer anderen Farbe. Das Oval auf eine der Silhouetten aufnähen. Mit Stickgarn ein entsprechendes Gesicht aufsticken und den Faden gut vernähen. Anschließend beide Silhouetten links auf links aufeinandersteppen, dabei eine 2cm breite Öffnung dort lassen, wo später der Ring befestigt werden soll.
Den Kopf mit Schurwolle ausstopfen, dabei mit Hilfe einer Stricknadel auch die Ohren füllen und in der Mitte der Füllung die Klapperbox platzieren. Einen 2 x 7cm breiten, dicken Wollfilzstreifen zuschneiden, um den Gardinenring legen und die Enden in die Öffnung am Kopf stecken. Die Öffnung von Hand schließen und dabei den Filzstreifen mitfassen. Fertig.


Man kann Tierköpfe machen oder auch ganze Tiere – ich hab fürs erste Katzen, Wale und Fische gemacht, aber der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Statt der Klapperbox kann man auch einen Quietscher einbauen – für die Mütter, deren Ohren härter im Nehmen sind. ;-)


Viel Spaß beim Nachmachen! (nur für den Privatgebrauch natürlich )

Kommentare:

  1. sehr schöner beitrag von der raumfee. und eine gute idee, sich gastbeiträge rund ums thema baby und kind einzuladen.

    liebe grüße und alles gute

    tabea

    AntwortenLöschen
  2. jaa, gardinenringe hab ich auch noch jede menge. ich plane ein mobilée damit. aber die rasseln sind auch schön. da brauchen wir wohl ein baby ;)

    AntwortenLöschen
  3. Ich bin begeistert!
    Von der Stellvertretung, wie auch von der Verstellgetreteten....

    AntwortenLöschen
  4. So eine gute Idee! Congratulation by the way, to be mum for the second time! :)

    AntwortenLöschen
  5. Einfach genial, sollte ich vielleicht mal ausprobieren ;)
    Grüße
    MArie

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du mir etwas sagen willst! Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!