Sonntag, 30. September 2012

DANKE, DANKE, DANKE!

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für sooo viele Glückwünsche und soo viele nette Kommentare, die Ihr anlässlich der Geburt unseres Sohnes (und schon vorher) hier hinterlassen habt! Ich freue mich wirklich über jeden einzelnen Kommentar! Zeit, alle zu beantworten, oder auch nur einen Gegenbesuch auf den diversen Blogs zu machen, hab ich aber gerade keine - trotzdem wollte ich mal sagen, dass mein Nicht-Reagieren auf keinen Fall mit Desinteresse zu tun hat!
Also, noch einmal: DANKE!

Speziell bedanken möchte ich mich außerdem bei den Gastbloggerinnen, die hier im letzten Monat ganz tolle Beiträge gezeigt haben! Alle Posts waren mit Sorgfalt und viel Mühe und Liebe gestaltet, alle haben sich was Tolles einfallen lassen! Finde ich großartig und sehr, sehr nett von Euch!  DANKE!

Gewonnene Postkarten von Caro, außerdem ein Kräuterkissen
Lätzchen von Lu - Anleitung hier
Löwenrassel von Selina - zum Tutorial geht's hier
T-Shirt und Schnullerband vom Stoffbüro - eine Anleitung für einen Halsausschnitt mit Druckknöpfen ist hier zu finden
Wimpelkarte von Pedilu - so wird die gemacht
Schnuffelpüppchen - und ein süßes Mäuschen - von Nina

Außerdem war während der letzten Wochen immer wieder mal überraschend ein Päckchen in unserem Briefkasten zu finden. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, so wunderbare Geschenke aus der Blogwelt zu erhalten! Dass Leute, die ich gar nicht richtig kenne, sondern nur von Kommentaren und E-Mails, unserem Sohn ein Geschenk machen wollten - das hat mich schon beeindruckt! DANKE!

Meine Blogpause ist - für mein Gefühl - rasend schnell vergangen. Jetzt freu ich mich schon wieder sehr aufs Bloggen, und hab auch soo viele neue Ideen! Trotzdem ist es nicht unwahrscheinlich, dass es hier in der nächsten Zeit noch eher ruhig bleiben wird ... Wenn, dann könnt Ihr sicher erraten womit bzw. mit wem ich gerade beschäftigt bin... :-)

Donnerstag, 27. September 2012

Gastbeitrag von Nina/Werkeltagebuch: Ein Schnuffelpüppchen nähen

Ninas schöner Blog "Werkeltagebuch" ist wohl spätestens seit dem Upcycling-Dienstag den meisten von Euch bekannt! Aber Nina hat nicht nur immer wieder ganz tolle Ideen, deren Umsetzung sie auf ihrem Blog zeigt, sie ist auch einfach eine der nettesten Bloggerinnen! :-) Ich freue mich also sehr, dass sie heute mein (letzter) Gast ist und noch dazu ein ganz besonders schönes Tutorial beigesteuert hat! Solche Schnuffelpüppchen finde ich ja sehr süß und wollte immer schon wissen, wie man sowas selber machen kann!  
Vielen Dank, Nina, für die Anleitung und für das liebevolle Geschenk, es wird ganz bestimmt in Ehren gehalten!


Steffi bekommt einen Sohn. Das ist selbst für mich, viele Kilometer entfernt, aufregend und schön und die Mutterschafts-Vertretung hier eine Herzensangelegenheit. Thematisch durfte es gern auch in diese Richtung gehen und ich erinnerte mich, dass 2003, als mein erstes Kind geboren wurde, ein Schnuffelpüppchen das geliebteste Geschenk war. Und noch immer ist.
So möchte ich also Baby Herzekleid ein solches Püppchen schenken und Euch, damit Ihr auch was davon habt, zeigen, wie man den Kopf dazu selber machen kann. Wer mag, kann sich bei mir heute parallel Anregungen für das Nähen von Körper und Mütze holen.
Außerdem findet Ihr weiter unten noch ein Geschenkchen für das Geschwisterkind, paßt sicherlich nicht für jedes Alter, aber hoffentlich für die frischgebackene große Schwester.

Dieses Schnuffelpüppchen besteht aus verschiedenen Baumwoll-Stoffen, den Patchworkstoff ziert ein Muster aus der Raupe Nimmersatt, der Innenstoff (plus Mütze und Halstuch) ist flauschig, ohne zu fusseln.




Für den Puppenkopf braucht Ihr ein Stück Schlauchverband, Nadel und Faden, Füllwatte, Schere und Stecknadeln, Garn in den Farben der Augen und des Mundes, ein bißchen Kordel und Trikotstoff in der Farbe, die Euch dafür gefällt. 

Den Schlauchverband oben zunähen

mit Füllwatte prall ausstopfen und unten zubinden. 


Etwas oberhalb der Mitte mit Kordel stramm abbinden und verknoten, 


ein passend großes Stück Trikotstoff drumwickeln (achtet auf den Maschenverlauf, gerade sieht schöner aus)


und hinten festnähen. 


Keine Sorge, die Frankenstein-Naht verschwindet später unter der Mütze. Dann ein Gesicht nach Gutdünken aufsticken, hier sieht man ein Schlafgesicht, das auch als Asiatin durchgeht.


Mehr ist es nicht. Aus diesem Kopf kann entweder ein Schnuffelpüppchen werden wie für das neue Mitglied von Steffis Familie, oder ein Stehpüppchen für die Fensterbank oder den Jahreszeitentisch. Krippenfiguren sind ebenfalls möglich. Ist ja bald schon wieder soweit.

Wer schauen mag, zur Anleitung für Körper und Mützchen geht es hier entlang.

Damit das Geschwisterkind nicht die Krise bekommt, weil alle das Baby bestaunen und beschenken, hier eine Idee für ein Mitbringsel, das sturmerprobt ist und bereits mehrere kleine Mädchen erfreuen konnte. Dazu faltet man eine Schachtel, also Boden und Deckel, füllt sie mit Märchenwolle in beliebigen Farben 


und setzt noch ein Mäuschen mit einem Stück "Käse" dazu. Es ist aus dünnen Filzplatten genäht, der Schwanz dunkelgraue Wolle, die Nase eine rosa Perle und die Augen aufgestickt. 


Liebe Steffi und liebe Steffi-Familie, wir wünschen Euch von Herzen viel Glück, Gesundheit und Freude. Unsere (und natürlich nicht nur unsere) guten Gedanken begleiten Euch. Alles Liebe und Gute von Nina und hab vielen Dank, dass ich hier mitmachen durfte.

Montag, 24. September 2012

Gastbeitrag von Squeaky Swing: Eine Herztasche nähen

Stefanies schönen Blog Squeaky Swing kennen sicher bereits viele von Euch - wenn nicht, dann schaut gleich einmal rüber und stöbert durch tolle Outfits, leckere Rezepte, originelle DIY-Anleitungen und vieles mehr, immer sehr schön fotografiert und liebevoll zusammengestellt! 
Für einen Gastbeitrag bei mir hat sich Stefanie eigens eine Herz(ekleid)-Tasche ausgedacht und zeigt Euch, wie Ihr so eine nähen könnt! Vielen Dank!



Hallo liebe Leserinnen von Herzekleid, meine Name ist Stefanie und ich freue mich, euch heute meine kleine Herztasche zu präsentieren. Ich dachte mir, dass ich für meinen Gastpost bei Herzekleid irgendetwas zum Thema Herz machen muss. Und das Babyfieber hat ja irgendwie auch ganz viel mit Herz und Liebe zu tun. :-) Deshalb habe ich mich für eine Herztasche entschieden. Dafür braucht man nur Basisnähfertigkeiten an der Nähmaschine und einen einfachen, roten Stoff.


1. Zeichnet auf Papier eine Herzform vor und schneidet sie aus. Übertragt dann das Herz zweimal auf einen Stoff eurer Wahl. Ich habe einen samtartigen, roten Stoff gewählt. Der Stoff sollte nicht zu dick sein.
Wichtig: Faltet den Stoff vor dem Aufzeichnen, so dass ihr am Schluss vier Herzen habt.

2. Näht je zwei Herzen rechts auf rechts zusammen und lasst ein Loch offen, um den Stoff umzudrehen.

3. Schneidet vom Stoff zwei Streifen für die Henkel ab. Faltet jeden Streifen längs und näht ihn rechts auf rechts am Rand zusammen. Breite und Länge der Streifen nach Wahl. Nach dem Nähen umdrehen (Sehr mühsam, wenn die Streifen sehr schmal sind!)

4. Nun legt ihr die zwei bzw. 4 zusammengenähten Herzen aufeinander und näht sie wieder zusammen. Diesmal aber nur so weit, dass oben eine grosse Öffnung bleibt. Ich habe ungefähr von Mitte bis Mitte der Herzwölbung genäht.

5. Zum Schluss näht ihr die umgedrehten Henkel an die jeweilige Innenseite der Tasche. Das geht gut, wenn man ein kleines Quadrat näht. Tipp für das Nähen um die Ecke: Nadel im Stoff steckenlassen, Füsschen heben, Stoff drehen, Füsschen runterlassen, weiternähen.

 
Ich brauche meine Tasche für einen Ausflug an den See und stecke mein Buch und meine Sonnenbrille rein. Vielleicht auch noch etwas zu Trinken. Mamis könnten mit der Tasche zum Beispiel Spielzeug, Schnuller und Windeln für einen kleinen Ausflug transportieren. Viel Spass!

Freitag, 21. September 2012

Gastbeitrag von Ms. Fisher: Schmuck aus stoffbezogenen Holzkugeln

Meine regelmäßigen Leser wissen sicher, dass Sindys Blog Ms. Fisher goes handmade zu meinen allerliebsten zählt und haben wahrscheinlich schon auf den Gastbeitrag von Sindy gewartet :-). Sie zeigt uns, wie man schlichte Holzperlen mit Stoff überziehen und so ganz individuellen Schmuck herstellen kann - eine großartige Idee, wie ich finde! Wenn ihr nach mehr Inspiration zu den Themen DIY, Nähen und Mode sucht, oder leckere Rezepte braucht, oder etwas über Sindys Alltag oder ihren Hausumbau erfahren wollt, dann schnell rüber zu ihrem Blog!


Hallo Ihr Lieben!
Ich bin’s, Sindy von Ms. Fisher goes handmade und ich habe die Ehre einen Gastbeitrag zu schreiben, während sich Steffi in der wohlverdienten Babypause befindet.

Als ich vor ein paar Wochen mit meiner Mama shoppen war, fiel mir in einem Schmuckladen eine Kette mit stoffbezogenen Holzkugeln auf. 13 Euro sollte eine Kette mit 5 Kugeln kosten. Da regte sich sofort mein Handmade-Gen und sagte, das schaffen wir locker selbst und dafür auch noch günstig. Und welch Möglichkeiten sich da ergeben .. Ketten, die aufs Oufit abgestimmt sind und vielleicht sogar mit dem gleichen Stoff überzogen sind, wie das Oberteil oder das Halstuch, oder oder oder ...

Also zog ich los und kaufte Holzkugeln, Stoff hatte ich eh noch ausreichend zu Hause, und legte los. Tja und das erste Ergebnis war alles andere als gelungen ...


Ich investierte noch ein wenig mehr Zeit und am Ende war das Kugelbeziehen gar kein Hexenwerk mehr. Vielleicht hüpfen Euch ja bei stoffbezogenen Kugeln auch schon die Ideen wie wild durch den Kopf? Dann freut Euch auf das folgende Tutorial!
Ihr braucht Holzkugel in der Größe Eurer Wahl, Stoff, Schere und Leim.
Die Kugeln könnt Ihr zum Beispiel hier (http://de.dawanda.com/product/31543062-75-Holzkugeln-20mm-mit-Bohrung) bestellen und den Stoff fand ich beim Stoffhaase Wühltisch, wo nach Kilopreis abgerechnet wird. 


Beim Stoff solltet Ihr darauf achten, dass er gut dehnbar und nicht zu dick ist. Zumindest für die ersten Versuche. Dieser Stoff verzeiht viele Fehler und sieht trotzdem noch gut aus.


Im nächsten Schritt messt Ihr den Umfang und die Entfernung von Loch zu Loch Eurer Kugel.


Bei mir waren das 5,5cm im Umfang und von Loch zu Loch 3,5cm.
Anhand dieser Maße schneidet Ihr ein Rechteck aus dem Stoff.


Dann gebt Ihr einen Klecks Kleber auf die Kugel und setzt sie auf den Stoff. Ein weiterer Klecks muss auf die gegenüberliegende Seite, wo der Stoff dann aufeinander trifft.


Eure Kugel sieht dann ungefähr so aus:


Im nächsten Schritt klebt Ihr 2 gegenüberliegende Seiten Stoff an den Rand des Lochs ...


... und schneidet bei den anderen Seiten den überstehenden Stoff ab, so dass keine Knubbel entstehen können. Dieser Schritt ist leider schwer zu beschreiben. Probiert es einfach mal aus, dann solltet Ihr wissen, was ich meine ...


Die Kugel sieht dann ungefähr so aus. 


Mit der anderen Seite verfährst du in der gleichen Weise, bis der Stoff die Kugel ohne offene Stellen umhüllt.


Nun fädelst Du die Kugeln noch auf eine Kette und freust Dich über Deinen neuen selbstgestalteten Schmuck!


Ich hoffe, die Idee gefällt Euch genauso gut wie mir!

Danke für die Einladung für den Gastbeitrag, liebste Steffi, ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit mit Deiner Familie und einen pflegeleichten kleinen Mann!
Alles Liebe, Sindy

Dienstag, 18. September 2012

Gastbeitrag von der Raumfee: Rasseltiere

Ich freue mich, heute Katja, "Die Raumfee", als Gast hier bei mir begrüßen zu können! Ihren Blog lese ich sehr gerne, vor allem bin ich immer wieder begeistert von ihren tollen DIY-Ideen und Basteltipps. Ihr schöner, schlichter Stil, ihre Farbwahl, die (Natur-)Materialien, die sie verwendet... da kann ich mich kaum satt sehen! Wer die Raumfee noch nicht kennt, schaut also am besten gleich mal rüber, zu Blog und Shop.
Und viel Vergnügen mit dem nachfolgenden Tutorial - die Rasseln finde ich einfach sensationell! - Danke, Katja!

Rasseltiere


Als Steffi mich gefragt hat, ob ich für Sie ein Stückchen der Wochenbettvertretung übernehmen möchte, musste ich nicht lange nachdenken – schließlich lese ich ihren Blog unheimlich gerne und freue mich dabei immer über ihre natürlichen und herzlichen Beschreibungen von kreativen Nähprojekten und kulinarischen Überraschungen.
Inzwischen ist Herzekleid Junior also bestimmt schon auf der Welt und Steffi widmet ihm gerade ihre ganze Aufmerksamkeit.
Für mich war klar, dass es nicht irgendein Post oder DIY sein sollte, sondern zum Anlass des Gastposts passend ein Babyprojekt, das auch vom Stil her zu Steffis Projekten und ihrer schönen Seite passt. Und da ich ein Fan von Upcycling bin und gerne ungewöhnliche Dinge und Reste verwende, die andere vielleicht wegwerfen würden, sollte es ein Upcyclingprojekt werden.

Von meinen Pulloverkissen, die ich aus gefilzten Wollpullovern herstelle, bleiben immer Reste übrig – die ich natürlich nicht wegwerfe…. man könnte die Stücke ja vielleicht noch brauchen. Und in Recyclinghöfen türmen sich Gardinenringe aus Holz – in den 70ern hip, will sie inzwischen niemand mehr haben. Außer mir.
Und zusammen… kann man daraus wunderbare Kinderrasseln herstellen.


Man braucht dazu:

° Wollfilzreste (geht aber sicher auch mit Stoffresten)
° Gardinenring (ungebeizt und unlackiert, aus dem eigenen Fundus oder vom Recyclinghof)
° Schafwolle (z.B. aus dem Filzbedarf oder vom Schäfer direkt)
° eine Klapperbüchse (Bastelladen)
° farblich passenden Faden und Stickgarn

So hab ich´s gemacht:


Aus dem Wollfilz zwei identische Tierkopfsilhouetten ausschneiden (Katze, Hund, Bär, etc) + ein Oval für das Gesicht in einer anderen Farbe. Das Oval auf eine der Silhouetten aufnähen. Mit Stickgarn ein entsprechendes Gesicht aufsticken und den Faden gut vernähen. Anschließend beide Silhouetten links auf links aufeinandersteppen, dabei eine 2cm breite Öffnung dort lassen, wo später der Ring befestigt werden soll.
Den Kopf mit Schurwolle ausstopfen, dabei mit Hilfe einer Stricknadel auch die Ohren füllen und in der Mitte der Füllung die Klapperbox platzieren. Einen 2 x 7cm breiten, dicken Wollfilzstreifen zuschneiden, um den Gardinenring legen und die Enden in die Öffnung am Kopf stecken. Die Öffnung von Hand schließen und dabei den Filzstreifen mitfassen. Fertig.


Man kann Tierköpfe machen oder auch ganze Tiere – ich hab fürs erste Katzen, Wale und Fische gemacht, aber der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Statt der Klapperbox kann man auch einen Quietscher einbauen – für die Mütter, deren Ohren härter im Nehmen sind. ;-)


Viel Spaß beim Nachmachen! (nur für den Privatgebrauch natürlich )

Samstag, 15. September 2012

Gastbeitrag von Luloveshandmade: DIY Sabberlätzchen

Dass ich Luloveshandmade sehr gerne mag, ist wohl kein Geheimnis mehr. ;-) Immer wieder finde ich auf Lus buntem Blog Inspiration - ich mag ihre Nähprojekte (viele ihrer Kreationen könnt Ihr auch kaufen), ihre Rezepte, ihre tolle Wohnung(seinrichtung) und und und... einfach sehr gerne! Es freut mich sehr, dass sie heute eine Anleitung für ein hübsches Lätzchen beisteuert - das ist schnell genäht und, wie ich finde, auch ein tolles Geschenk. Und in diesem speziellen Fall mag ich natürlich ganz besonders die Füchse! :-)



Hallo ihr Lieben Leser von Herzekleid! Ich bin Lu von Luloveshandmade und Steffi war so lieb, mich zu einem Gastbeitrag auf ihrem Blog einzuladen, worüber ich mich natürlich riesig gefreut habe! :) Da Steffi nun zum zweiten Mal Mama wird, gibt es von mir eine Anleitung die auch zum Thema passt, denn ich möchte euch zeigen, wie man ein einfaches Sabberlätzchen nähen kann. Viel Spaß dabei! :)


Dazu braucht ihr:
  • Baumwollstoff (man kann aber auch Frottee nehmen, das ist sehr saugfähig)
  • Papier um euch selbst eine Vorlage zu erstellen
  • Ein leichtes Volumenvlies das eine Bügelbeschichtung auf beiden Seiten hat
  • Ca. 1,50m Schrägband (so lang, dass ihr das Lätzchen einfassen und im Nacken zubinden könnt)


Zuerst nehmt euch ein Stück Papier und schneidet euch eine Vorlage für eure Wunschform aus. Dann benutzt diese als Vorlage, um zwei Schichten Stoff auszuschneiden, sowohl für die Vorder-, als auch für die Rückseite des Lätzchens. Dann braucht ihr die Vorlage nochmal, um aus dem Volumenvlies dieselbe Form auszuschneiden. Bügelt zuerst die zwei Baumwollschichten so lange, bis keine Falten mehr da sind, dann legt sie links auf links (jeweils mit der unbedruckten Seite) aufeinander, das Volumenvlies dazwischen und bügelt alle drei Schichten aufeinander fest, je nach Anleitung des Vliesherstellers. Durch die Hitze des Bügeleisens verflüssigt sich der Kleber auf der Beschichtung des Volumenvlieses und verbindet somit die drei Schichten. Jetzt noch die Kanten sauber zurecht schneiden.


Jetzt kann ein Stück Schrägband zurecht geschnitten werden, zuerst für die obere Kante des Lätzchens. Das Schrägband dann mit Stecknadeln feststecken und mit der Nähmaschine knappkantig annähen. Als nächstes könnte ihr nun das komplette Lätzchen mit dem restlichen Band einfassen. Das Lätzchen sollte dabei komplett umrandet werden, wobei die Enden zum Zubinden dienen. Alles wieder ordentlich feststecken, die Schichten knappkantig aufeinander nähen und fertig ist ein einfaches Sabberlätzchen! :)

Viel Spaß bei Nachnähen und einen tollen Restsommer! :)
Liebe Grüße
Lu


Mittwoch, 12. September 2012

Gastbeitrag von Pedilu: Wimpelkarte

Bei Pedilu gibt es Genähtes, Gestricktes und andere DIY-Projekte, leckere Rezepte und dazu ein bisschen Alltag und Familienleben - ganz genau die Mischung, die mir gefällt also! :-) Es freut mich, dass ich heute hier einen Gastbeitrag von Pedilu zeigen kann, in dem Ihr erfahrt, wie die tollen Wimpelkarten gebastelt werden! Vielen Dank für das Tutorial und Euch viel Spaß beim Nachmachen!
 
 
Das Haus herzekleid hat Nachwuchs bekommen. Wie wunderbar! Alles Gute dem kleinen Mann! :.)

Ich freue mich sehr, dass Steffi mich zu ihrer feinen Gastbloggerrunde eingeladen hat und möchte euch heute zeigen, wie ich meine Wimpelkarten bastle.

Zuerst einen Streifen in zwei Zentimeter Breite ausschneiden.
 
 
Anschlieߟend im Abstand von zwei Zentimetern Markierungen anbringen. Auf der anderen Seite ebenfalls im gleichen Abstand markieren, allerdings um einen Zentimeter versetzt.



Ganz viele Trapeze ausschneiden.



Und zuletzt doppelt so viele Dreiecke zuschneiden. (Man könnte auch direkt die Dreiecke zuschneiden, aber wer in Serie gehen möchte, ist mit der Trapez-Variante effektiver ;.)



Jetzt nur noch die Wimpel auf einer Karte arrangieren und mit Stylefix oder Bastelkleber fixieren. Hübsch sind auch Wimpelkettchen aus verschiedenen Stöffchen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

 
Mit großen Stichen entlang des oberen Wimpelrandes über die Karte nähen. Enden verknoten und abschneiden.



Am Schluss mit einem netten Gruߟ bestempeln oder beschriften. Fertig!



Diese Karte ist hoffentlich schon längst bei dir, liebe Steffi, eingetrudelt. Ich wünsche dir und deiner Familie »Alles Gute!« und eine wunderschöne Zeit zu viert!