Mittwoch, 31. Oktober 2012

Mobiles

Dieses Mobile hat das Töchterlein (fast) ganz allein gebastelt - ein Geschenk für den kleinen Bruder, der bereits große Freude daran hat.


Die Anhänger sind einfach auf Papier gezeichnet, dann auf dünnen Karton geklebt und ausgeschnitten worden. Die Rückseiten wurden nochmal mit buntem Papier beklebt. Mit einer Nadel ein kleines  Loch durch das Papier stechen, einen Faden durchziehen und an einem kleinem Ast (einfach vom Spaziergang mitnehmen) oder einer Mobilestange festbinden. 


Ich liebe ja die Zeichnungen meiner Tochter! Besonders großartig finde ich aber dieses Eichhörnchen! Ich musste es mir gleich einmal abpausen und in mein Skizzenbuch kleben - vielleicht wird ja mal eine Applikation oder so daraus? :-)


Selber hab ich auch mal ein Mobile gebastelt - für die Tochter nämlich, als ich vor fünf Jahren mit ihr schwanger war. Als Baby hat sie es geliebt, und noch heute hängt es in ihrem Zimmer. Die Blumen, Schmetterlinge und Käfer aus Filz hab ich damals übrigens noch mit der Hand genäht, ich hatte noch nicht mal eine Nähmaschine und auch noch keine Ahnung, dass ich einmal so gerne nähen würde...

Sonntag, 28. Oktober 2012

Alltagsbilder


Fast noch Sommer (und heute die ersten Schneeflocken), 
Sonne (und Regen)
Fliegenpilzfüßchen
Kürbis-Pie
Schätze


Ich habe mir vorgenommen, mehr Fotos zu machen, auch ohne besonderen Anlass, von Kleinigkeiten, von Alltäglichem, von dem, was mich umgibt, was mir eben so begegnet. Das sind natürlich ganz oft Fotos von meinen Kindern, vom Familienleben, von Dingen in der Natur oder bei uns Zuhause. Ein bisschen was hat das von "This Moment", ein bisschen was von den "Sieben Sachen" und ein bisschen was von den Wochenrückblicken, die es in vielen Varianten auf mehreren Blogs zu sehen und zu lesen gibt. Die Idee ist also keinesfalls neu und ich beanspruche keinerlei "Urheberrechte", vielmehr sind die Alltagsbilder für mich eine ganz persönliche Motivation, mich im Fotografieren zu üben. Ich nehme mir vor, ab jetzt samstags oder sonntags (oder auch mal montags oder auch gar nicht) die schönsten Bilder der Woche hier zu zeigen (ganz Privates ausgenommen). Wer sich mir anschließen möchte (und sich in den Kommentaren verlinken), ist herzlich eingeladen - ich wäre gespannt auf Eure Fotos!

Freitag, 26. Oktober 2012

Eine rote Hose


Seit der Basics-Aktion kreisen meine Gedanken ziemlich oft um Stilfragen oder darum, was ich für mich nähen möchte, warum ich eigentlich nähe und welche Ziele ich damit verfolge. Für mich persönlich war die Aktion also ein voller Erfolg; die unterschiedlichen Beiträge zum Thema - Catrin hat sie hier gesammelt - finde ich alle sehr lesenswert und inspirierend.
Auch die Diskussion ums Selbernähen und Kaufen, die ich bei Sinje entdeckt habe, fand ich sehr spannend. Hier gibt es einen Aufruf zu "mehr textilem Eigensinn" zu lesen - sehr interessant, ebenso die Diskussion in den Kommentaren.
Gerne möchte ich versuchen, in Zukunft solche Themen auf herzekleid immer wieder mal anzusprechen. Auf einen Gedankenaustausch und Eure Meinungen bin ich sehr gespannt!


Außer für mich nähe ich ja auch sehr viel - sogar mehr - für meine Kinder. Das hat viele Gründe, u.a. diese: 
  • Es macht mir Spaß !
  • Kinder brauchen einfach öfter neue Kleidung, weil sie aus der alten schon rausgewachsen sind.
  • Ich finde es einfacher, für Kinder zu nähen, weil es keine so großen Passform-Schwierigkeiten gibt. Abnäher u.ä. fallen meistens weg.
  • Viele der Stoffe - Jerseys v.a.- , die mir gut gefallen und die ich deshalb gerne vernähen möchte, eignen sich wegen ihrer Muster und Farben eher für Kinderkleidung.
  • Es besteht dringender Bedarf: Damit meine ich nicht nur, wie oben gesagt, dass Vieles schnell zu klein wird, sondern dass ich in den meisten Geschäften nur sehr wenig finde, das mir (Geschmäcker sind verschieden, ich weiß) für meine Kinder gefällt. Vor allem in der Mädchenabteilung ist es wirklich schwer, etwas Nicht-Rosarotes, Nicht-Glitzerndes zu finden. Außerdem sollte Kinderkleidung dann auch noch bequem und funktionell sein und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt eine kleinere Kopie der aktuellen Erwachsenenmode.
Vor allem aus letzterem Grund hab ich mich daran versucht, eine Hose für meine Tochter zu nähen. 
Ich geb's gleich mal zu, der erste Versuch ist gescheitert. Hier (3. Bild) hab ich eine braune Hose in Arbeit gezeigt  - Grundlage war der Schnitt Moritz. Der war mal in einer handmade-Kultur-Ausgabe dabei, und da ich ihn schon hatte, wollte ich ihn mal ausprobieren, auch wenn er ja eher als Jogginghose gedacht ist. Ich hab den Schnitt also enger gemacht - trotzdem ist die Hose viel zu weit und sieht an meiner Tochter wie ein Sack aus. Ein Pluspunkt sind aber die Taschen, die werd ich noch mal woanders einbauen.


Beim zweiten Versuch hab ich das Kid Pants Pattern von made verwendet (gibt es gratis als download). Den Schnitt musste ich um einige cm verlängern und wiederum etwas verschmälern - ansonsten passt er wirklich gut! Der (rost-)rote Cord, den ich vernäht habe, ist leicht stretchig, das war auch kein Nachteil, da konnte ich wirklich recht viel von der Weite wegnehmen und so den "Pyjamahosen-Look" doch einigermaßen reduzieren. Außerdem hab ich noch aufgesetzte Taschen draufgenäht, das schaut auch gleich viel besser aus, finde ich.

 Das ansatzweise zu erkennende T-Shirt ist übrigens das Eulenshirt von hier - passt immer noch.

Fazit: Nach diesem Schnitt werde ich sicher noch mal eine Kinderhose nähen. Das Nähen ist nicht schwer (So eine richtige Hose mit Reißverschluss und so traue ich mir nämlich nicht zu bzw. mag ich momentan nicht so viel Zeit in diese Herausforderung investieren.) und es gibt viel Spielraum für Variationen!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Verlosung!

Als mir gestern der DHL-Auslieferer ein ziemlich großes und vor allem schweres Paket in die Hand gedrückt hat, war ich erst einmal ein bisschen verwirrt, denn ich hatte keine Ahnung, was da wohl drinnen sein könnte. 
Und wisst Ihr, was es war?! Mehrere Ausgaben des neuen Dawanda-LoveMags! Der Grund dafür ist, dass auch meine Fuchstasche dort zu finden ist!

Neben vielen Geschenktipps (bis Weihnachten ist es gar nicht mehr so lang) und Produkt- und Hersteller-Vorstellungen gibt es in der neuen Zeitschrift auch einige Artikel, ein Städteportrait und DIY-Anleitungen zu finden.


Gerne verlose ich drei Exemplare des LoveMags unter allen, die hier bis zum Sonntag, dem 4.11.2012 einen Kommentar hinterlassen. Damit die Zeitschrift aber nicht so alleine auf die Reise gehen muss, lege ich jedem Gewinn noch eine von mir genähte Kleinigkeit bzw. eine Überraschung bei.

Außerdem gebe ich - solange der Vorrat reicht - zu jeder Bestellung aus meinem Fabelwald-Shop ein Exemplar der Zeitschrift gratis dazu.
Ein paar Neuigkeiten sind übrigens schon im Shop eingezogen, in der nächsten Zeit wird er noch weiter gefüllt werden. Ich freu mich sehr, wenn Ihr mal dort vorbei schaut!

Montag, 22. Oktober 2012

Basic-Aktion

Catrin vom Stoffbüro, Theresa von Königkind und Sindy von Ms. Fisher goes handmade haben eingeladen, sich Gedanken zum Thema Basics zu machen. Anlass dafür war die Beobachtung, dass selbst genähte Kleidungsstücke oft zu "besonders" sind oder jedenfalls nicht alltagstauglich, zu schlecht zu kombinieren, und schließlich nur selten getragen werden.


Mir geht es da ähnlich. Das mag daran liegen, dass ich mich beim Stoffkauf gerne ganz spontan von schönen Mustern und Farben verführen lasse, mal sicherheitshalber 1 oder 1,5 m kaufe, ohne zu wissen, was daraus mal werden soll und v.a. ohne darüber nachzudenken, wann und wozu ich das Kleidungsstück dann tragen werde. Diverse gemusterte Röcke haben so nie ein passendes Oberteil gefunden, andere Teile verstauben im Schrank, weil ich Muster oder Farbe doch zu auffällig finde... Übrigens ergeht es mir mit gekaufter Kleidung sehr ähnlich. Ist es also tatsächlich nötig, seine Garderobe zu planen? Wahrscheinlich schon - bis zu einem gewissen Grad wenigstens. Ich habe also mal beschlossen, darüber nachzudenken, was mir einerseits am besten gefällt und was ich andererseits meistens wirklich trage. Oft sehe ich - beim MMM z.B. - tolle selbst genähte Kleider und denke mir "Ich will auch!". Wie oft trage ich aber wirklich ein elegantes Kleid? 
Gerade jetzt nach der Schwangerschaft passen viele meiner alten Kleidungsstücke (noch?) nicht, und die Gelegenheit, meine Garderobe etwas umzukrempeln wäre günstig (hätte ich nur genug Zeit dazu.) Mein Plan lautet also: Ab jetzt sinnvoll nähen, also (fast) nur mehr Kleidung, die ich im Alltag brauchen kann. Das wären  in meinem Fall:
  • T-Shirts in allen Varianten
  • ein Hoodie oder eine Kapuzenjacke
  • (einfärbige) Röcke, vielleicht ein Wickelrock oder auch ein kurzer "Über-Hose-Rock", denn im Winter neige ich sehr zum Frieren
(Hosen lasse ich jetzt beiseite, denn die traue ich mir nähtechnisch nicht unbedingt zu.)

Das Basic-Teil schlechthin ist für mich eindeutig das T-Shirt! T-Shirts passen zu Hosen aller Art und ebenso zu Röcken, sie sind in allen möglichen Farben und Varianten (lange, kurze, gar keine, 3/4-Ärmel, verschiedene Ausschnitte, unterschiedliche Passformen....) denkbar, können sportlich aussehen oder sogar elegant, sind pflegeleicht, bequem und praktisch.
Trotz dieses vielen Lobs bin ich mit dem "Jeans-und-T-Shirt - Look" aber oft genug unzufrieden - einfach, weil er langweilig aussieht und wenig individuell, das tragen eben die meisten. Auch ich greife morgens, wenn es schnell gehen muss - und meistens muss es das - einfach nach einer Hose und einem T-Shirt, wenn es kühler ist, kommt noch ein Pulli oder eine Strickjacke drüber. Das sieht nicht schlecht aus, aber begeistert bin ich davon auch nicht. Ich suche also nach einer Möglichkeit, solche täglich getragenen Basic-Teile aufzuwerten und mein Outfit individueller zu gestalten.


Muster:
T-Shirts sehen weniger langweilig aus, wenn sie nicht schlicht einfärbig sind, sondern gemustert. Klar, allzu Buntes macht es wieder schwerer, das Kleidungsstück zu kombinieren, aber gerade zu Jeans oder einfärbigen Hosen oder Röcken passen Muster durchaus! Meine Favoriten sind hier Streifen oder dezente (kleine) Blümchen, Sternchen oder Pünktchen. Was das Selbernähen betrifft, finde ich es oft schwierig, schönen, gemusterten Jersey zu finden, der auch erwachsenentauglich ist. Ich bin zwar kindisch genug, um auch mal Tiere oder Früchte auf meinen T-Shirts zu tragen, aber allzu bunt und wild gemustert sollte es dann doch nicht sein :-)
Besonders reizvoll finde ich es, wenn nicht das ganze T-Shirt aus gemustertem Stoff genäht wird (das hat dann nämlich oft was von einem Pyjama), sondern nur Akzente gesetzt werden, z.B. mit einem gemusterten Brusteinsatz oder gemusterten Ärmeln. Unglaublich schön finde ich  die Oberteile von Bonnie&Buttermilk. Leider liegen die nicht gerade in der Preisklasse, die ich mir leisten kann, aber ich kann mich ja mal inspirieren lassen und versuchen, so etwas Ähnliches selbst zu nähen! :-)



Farbliche Azkente:
Bündchen - oder, dezenter, auch Nähte - in Kontrastfarben lockern ein T-Shirt auf; mir gefällt's auch, wenn z.B. mit bunten (Zier-)Knöpfen oder einem Fizzelchen Webband kleine Akzente gesetzt werden.


Raffungen:
Ich mag es sehr gerne, wenn T-Shirts nicht nur "ganz normal" geschnitten sind, sondern durch kleine Details, wie z.B. Raffungen am Ausschnitt oder Puffärmel aufgelockert sind - das macht sich v.a. bei einfärbigen Stoffen gut, finde ich.
Einen schlichten T-Shirt-Schnitt kann man übrigens ganz leicht verändern.
So mache ich es (ob das jetzt "professionell" ist, weiß ich nicht):

Dem Schnitt an der Vorderen Mitte um einige cm verbreitern. Das zugeschnittene Schnittteil kräuseln, indem man mit großem Stich entlang der Kante absteppt ohne die Fäden zu sichern. An einem Fadenende anziehen, bis sich der Stoff kräuselt und wieder die ursprüngliche Breite hat.
So wird das T-Shirt insgesamt weiter und etwas ausgestellt - soll das nicht so sein, dann einfach nur einen Keil an das Schnittmuster ansetzen.
Bei den Ärmeln geht das ganze natürlich ebenso!


Verschiedene Ausschnittvarianten/Krägen:
Bekanntlich gibt es Rundhalsausschnitte (in verschiedenen Tiefen), V-Ausschnitte, Rollkrägen, Schalkrägen, Hemdkrägen, Pololeisten, Wasserfallkrägen oder Bubikrägen u.v.a. mehr - da sollte man eigentlich recht leicht für Abwechslung sorgen können...
Toll finde ich auch diese "Fake-Knopfleiste" 


Unterteilungen/Passen:
Einfach den Schnitt an der gewünschten Stelle teilen - schön sieht es aus, wenn der untere Teil etwas verbreitert und dann gekräuselt angenäht wird. Auch das Mitfassen einer kontrastfarbigen Paspel kann ich mir gut vorstellen....

Applikationen:
Ich gebe zu, Applikationen verbinde ich eher mit Kinderkleidung als mit Kleidungsstücken für Erwachsene. Je nach Motiv und eher sparsam eingesetzt, mag ich sie aber auch für mich - im Falle des Wolkenshirts zum Beispiel.
Ich bügle bei Applikationen die Stoffteile mit Vliesofix auf und steppe dann entlang der Außenkanten noch einmal drüber - das Ganze geht auch professioneller, eine tolle Anleitung dazu gibt es hier bzw. hier bei Aennie.

Bedrucken:
Eine andere Möglichkeit, ein eher langweiliges (Kauf-) T-Shirt aufzuhübschen ist das Bedrucken oder Bestempeln mit Textilfarbe. Mit Schablonen lassen sich auch ganz tolle Ergebnisse erzielen: Für mein Pilz-T-Shirt hab ich die Motive aus Bucheinbandfolie ausgeschnitten, die Folie auf das T-Shirt geklebt und nach dem Ausmalen wieder abgezogen. Das funktioniert natürlich auch mit Freezer Paper.


Besticken/Benähen:
Kleine Motive könnte man auch aufsticken. Kleine Perlen (oder Knöpfe) lassen sich ebenfalls aufnähen. Oder, was mir auch sehr gut gefällt, wie wär es, ein an die Ausschnittform angepasstes Spitzendeckchen aufzunähen? Oder eine Spitzenborte oder andere Bänder?


Bestimmt gibt es noch unendlich viele andere Möglichkeiten, T-Shirts zu gestalten... Aber mein Artikel ist wohl schon lang genug :-) ... Wer bis jetzt durchgehalten hat, den schicke ich weiter, um nachzulesen, welche anderen Beiträge es bei der Basics-Aktion gibt!

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Kindermützen

Schnelle Nähprojekte kommen mir momentan gerade recht. Sehr gut eignen sich da Hauben, und da es zunehmend kälter wird, werden die sowieso gebraucht.


Für die Tochter ist eine blumige Haube nach eigenem Schnitt - eigentlich nur zwei aneinander genähte Halbkreise und unten ein Bündchen angesetzt - entstanden.


Der Sohn hat eine Wendezipfelmütze bekommen - mit dem e-book von Klimperklein hatte ich ja schon lange geliebäugelt. Bestimmt werd ich auch noch einige Exemplare nähen, auch für das große Kind, und für den Winter dann mit Fleecefutter. Bei der nächsten Babymütze werd ich aber vielleicht doch Bindebänder annähen, denn wenn der Kleine im Liegen den Kopf bewegt, verrutscht die Mütze (und alle anderen Modelle, die wir bis jetzt probiert haben leider ebenso) dann doch... Außerdem darf man sich bei diesem Exemplar die Bündcheneinfassung nicht aus der Nähe ansehen... Da nehm ich das nächste Mal wahrscheinlich auch "normalen" Jersey zum Einfassen, mit dem festeren Bündchenstoff  ist das Ganze doch recht dick geworden und durch sechs Lagen Stoff hat meine Maschine (ich schieb's mal auf die Maschine...) keine schöne Naht mehr zustande gebracht...

Was sind Eure liebsten (genähten) Mützenmodelle?

Dienstag, 16. Oktober 2012

Unterwäsche selber nähen?!

Ob das irgendwie sinnvol machbar ist, frage ich mich schon länger - nicht zuletzt deshalb, weil ich oft keine Unterwäsche finde, die mir gefällt. An einen BH würde ich mich zwar nicht rantrauen, aber vielleicht sind Unterhosen leichter umzusetzen?


Diese Boxershorts, die ich schon im Sommer genäht habe (weil es ein Geschenk war, konnte ich sie nicht früher zeigen), ist jedenfalls schon einmal gut gelungen und passt dem Beschenkten auch perfekt. Den Schnitt hab ich selbst gemacht, nämlich von einer Unterhose des Herzliebsten abgenommen. Ein Probemodell war nötig, aber beim zweiten Anlauf hat's dann geklappt.
Seit ich bei Punkelmunkel diese tollen Pantys gesehen habe - auch Signora Aurora hat schon mal selbstgenähte Unterwäsche gezeigt - stehen jedenfalls auch Unterhosen für mich auf meiner (endlos langen) To-Sew-Liste.
Hat jemand Tipps zu diesem Thema?

P.S.: Wenn ich dieses e-book früher gesehen hätte, hätte ich mir das Schnittmuster-Basteln sparen können.... 

Montag, 15. Oktober 2012

Marktbericht


Am Samstag war Messe
Gleich vorweg: Alles hat super geklappt! Mit dem Baby hat es überhaupt kein Problem gegeben, die meiste Zeit hat es friedlich geschlafen, und ein paar Stillpausen haben überhaupt nicht gestört. Das große Kind (das aber nicht die ganze Zeit da war), war ebenso brav, und bei allem anderen hatte ich auch ganz tolle Hilfe vom Herzliebsten und den Großeltern! (Abgesehen davon war ich bei weiten nicht die Einzige, die ihre Kinder dabei hatte :-))


Leider, leider sind nur die Besucherströme ausgeblieben, und so waren einfach viel zu wenige potentielle Kunden unterwegs - da hat die Bewerbung der Veranstaltung (die zum ersten Mal statt gefunden hat) irgendwie nicht ganz so optimal funktioniert. Trotz allem konnte ich meine Unkosten ausgleichen und habe außerdem sogar ein kleines Plus gemacht - da bin ich doch schon ganz zufrieden! Darüber hinaus war es einfach eine gute Erfahrung, einmal zu sehen, wie so etwas abläuft. 
Mein Fazit: Wenn die Gelegenheit gut passt, würde ich wieder an einem Markt teilnehmen!


P.S.: Da mir ja jetzt so einige Produkte "übrig geblieben" sind, werden die in der nächsten Zeit in den Shop wandern.

Freitag, 12. Oktober 2012

Stoffresteverwertung

Danke für Eure guten Wünsche für den morgigen Markt! Nächste Woche werd ich dann berichten, wie es gelaufen ist... Auch der dawanda-Shop wird sich dann in nächster Zeit wieder füllen.

Jetzt zeig ich Euch aber noch schnell eine ganz einfache Bastelei:
 

Hübsche, individuelle Postkarten lassen sich nämlich ganz schnell basteln:
Einfach dünnen Karton in Postkartengröße zuschneiden (eventuell die Ecken abrunden) oder fertige Blankokarten verwenden. Die Karten flächendeckend und gleichmäßig mit Kleber (ich habe einfach Uhu Stick verwendet, ein Stoffkleber oder so funktioniert sicher auch) bestreichen und auf das gut gebügelte Stoffstück legen - dabei sollte der Stoff größer als die Karte sein und an allen Enden etwas überstehen. Fest andrücken, evtl. beschweren, und nach dem Trocknen den Stoff auf die Größe der Karte zurückschneiden.
Auf diese Weise lassen sich auch Geschenksanhänger, Etiketten o.ä. verzieren...

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Vorbereiten, einpacken, organisieren...


Ich hatte es hier ja schon einmal erzählt: Ich nehme mit meinen Fabelwald-Produkten einem Markt teil! Und nächsten Samstag ist es schon soweit! Zum Glück hab ich im Sommer schon ganz viel genäht, aber ein paar Kleinigkeiten gab/gibt es doch noch vorzubereiten - wer hätte z.B. gedacht, dass es soo lange dauert, Preisetiketten an alle Produkte zu knüpfen....
Spannend wird es außerdem mit dem Baby (hin und wieder frag ich mich schon, ob das mit dem Markt wirklich eine gute Idee war...), aber mit mehreren Stillpausen und der Unterstützung des Herzliebsten und der Großeltern wird es schon klappen!

Sollte tatsächlich jemand von Euch in der Nähe wohnen: Hier bin ich zu finden, am Samstag, dem 13.10. zwischen 9.30 und 17 Uhr...

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ein Ausflug zu viert


 Es bedeutet zwar jedes Mal recht großen Aufwand (und kaum weniger Überwindung), aber ein Ausflug in den Wald macht mich glücklich! Eigentlich immer. Und den Rest der Familie ebenso. Da ist es dann auch nicht mehr so schlimm, wenn unterwegs einmal (oder auch zweimal!) ein kleines Malheur passiert und das Baby von Kopf bis Fuß neu angekleidet werden muss (Ich sag nur: "Ka...n bis zum Nacken"). Die Unmengen von Gepäck (Jause für alle und Wasserflaschen, Jacken, falls es kühler wird, Windeln und Wechselgewand für das Baby (wichtig!), die Bauchtrage für das Baby und die Kamera+Kameratasche.... usw.) sind doch gar nicht mehr so schwer zu schleppen, und auch die wechselnden Launen der großen Tochter kleinen Waldfee wandeln sich schnell ins Gute. Schön ist das!

Und wie habt Ihr das Wochenende verbracht?

Mittwoch, 3. Oktober 2012

MMM: Sterntaler


Mit vielen Unterbrechungen und in zahlreichen kurzen Etappen hab ich es geschafft, während des letzten Monats etwas für mich zu nähen!
Geworden ist es ein T-Shirt aus dunkelblau-weißem Sternchenjersey. Den Schnitt hab ich von einem gekauften T-Shirt abgenommen - dabei ist das Besondere daran, dass das Oberteil mit der "Wickeloptik" nicht nur, wie ich finde, ganz hübsch aussieht, sondern auch einen versteckten "Eingriff" eingebaut hat - so kann frau das Baby stillen, ohne sich halb entblößen zu müssen. Das ist ja, v.a. in der Öffentlichkeit und bei zunehmend sinkenden Temperaturen kein Nachteil :-)
Außerdem, wenn auch am Bild nicht so gut zu erkennen, trage ich diesen Jeansrock - statistisch gesehen ist der wohl mein meist getragenes Me-Made-Kleidungsstück, hatte ich ihn doch in der Schwangerschaft fast täglich an. Deshalb freu ich mich auch umso mehr darauf, wenn er mir endlich zu groß wird und ich stattdessen wieder in meine alten Sachen passe...

Viele andere selbstgemachte Kleindungsstücke könnt ihr auch heute wieder beim Me Made Mittwoch bewundern!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Für einen warmen Hals


Dass Häkeln babykompatibel ist, weiß ich von Miss Margerite. Selbst ausprobieren musste ich es aber trotzdem - und bin zum selben Ergebnis gekommen :-)
So reihen sich hier - laaaaangsam - Stäbchen an Stäbchen, um einmal ein (Loop-?)Schal zu werden. Gehäkelt wird der Schal aus Wollresten - in Lieblingsfarben - von diesem, diesem und diesem Projekt.

Andere sind ebenfalls mit beschäftigt, mit den unterschiedlichsten Projekten - beim Creadienstag werden sie gesammelt.