Montag, 21. Dezember 2015

Anleitung: Einkaufstasche KURT mit Außentasche

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Ich hab mal ausprobiert, die Einkauftstasche KURT leicht abgewandelt mit einer Außentasche zu nähen. Das Ergebnis, muss ich sagen, gefällt mir sehr gut.

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Falls es jemand nachmachen möchte:

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Die Schnittteile 1+2+3 zusammenkleben (wie beim Futter) und das entstandene Schnittteil 2x für die Außentasche zuschneiden.
Zusätzlich die Schnitteile 1+2 zusammenkleben und je einmal aus Außenstoff und Futterstoff zuschneiden. Hieraus wird die Außentasche genäht.


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Die Schnittteile für die Außentasche rechts auf rechts aufeinander stecken und an der Oberkante zusammennähen, auseinanderklappen und bügeln.


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Die Oberkante absteppen und zwei Knopflöcher nähen. (Druckknöpfe wären auch eine Option.) Bei mir liegen die Knopflöcher ca. 3,5 cm von der Oberknate nach unten gemessen und ca. 10 cm rechts und links der Vorderen Mitte.


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Die Außentasche wird nun auf eines der äußeren Taschenschnittteile gesteckt und an drei Seiten festgenäht.
Zusätzlich habe ich die Außentasche noch ca. 6 cm von der Seitenkanten entfernt festgesteppt.


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Die Knöpfe werden entsprechend der Knopflöcher angenäht.
Danach könnt Ihr der Anleitung im Free-Book ab Punkt 9 folgen.

Das Free-Book mit Schnitt und Anleitung für die "Einkaufstasche KURT" könnt Ihr Euch HIER herunterladen.

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Die Tasche hier ist aus rostrotem Leinen genäht und ich mag sie sehr. Allerdings habe ich sie bereits verschenkt, an eine tolle Frau, zu der die Farbe wohl viel besser passt. Ich denke aber, ich näh mir auch noch eine aus grauem oder dunkelblauem Leinen....

Vielleicht möchte ja auch noch jemand von Euch KURT verschenken.
Das geht übrigens auch noch nach Weihnachten.... ;-)

In diesem Sinne: Habt es gemütlich, stressfrei, entspannt! Ich bedanke mich bei allen LeserInnen für's immer wieder vorbei schaun und wünsch Euch allen eine schöne Zeit und Feiertage ganz nach Eurem Geschmack!

Montag, 14. Dezember 2015

Anhänglich

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Eigentlich kann ich mit sogenannter "Deko" so gar nichts anfangen. Die würde bei uns eh nur verstauben und ständig im Weg sein... Aus irgendeinem Grund mag ich aber Anhänger - für Geschenke, für den Weihnachtsbaum, für was auch immer - trotzdem gerne. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zwischendurch sehr gerne etwas Fuzzelig-Kleines nähe...

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Von diesen Anhängern hab ich letztes Jahr jede Menge genäht; die meisten wurden verschenkt, die restlichen hängen wir wohl auch heuer wieder an unseren Baum.

Hat noch jemand Lust auf meditatives Kleinigkeiten-Nähen?

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Ich habe für die Anhänger zuerst Motive auf einen nicht fransenden (!) Wollstoff (Filz  geht sicher auch) appliziert. Das geht einfach - wie die Sterne, einfach die Umrisse mit Zickzackstich nachfahren - oder auch aufwändiger, wie bei den Füchsen...
Das applizierte Motiv wird dann grob ausgeschnitten und auf eine zweite Lage des Wollstoffs/Filzes gesteckt. Dazwischen kommt eine Schnur/ein Band zum Aufhängen.
Jetzt wird noch einmal knapp neben dem Motiv rundherum gesteppt, sodass die zwei Filzschichten miteinander verbunden werden und die Aufhängeschnur befestigt ist.
Zum Schluss wird der Motiv knapp neben der Steppnaht ausgeschnitten, dabei aufpassen, dass der Aufhänger nicht zerschnitten wird....

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Übrigens kann man hier gut auch ganz kleine Stoffreste verwerten...
Viel Spaß beim Nachmachen, und ich wünsch Euch eine entspannte Adventswoche!

Donnerstag, 10. Dezember 2015

RUMS: Regentropfen auf der Fensterscheibe

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Was mein neues Kleid angeht, muss ich jetzt ein bisschen ausholen: Genäht habe ich es nach dem Schnitt "Ella" von Pattydoo - zumindest mehr oder weniger ;-)
Das zum T-Shirt verlängerte Oberteil des Kleides hatte ich vorher mal zur Probe genäht. Entstanden ist ein tragbares, aber nicht sooo gut passendes Oberteil; die Ärmel bzw. Armausschnitte und der Schulterbereich des Originalschnitts passen bei mir (!) nicht so gut. Toll finde ich aber die Passform im unteren Bereich, das Rückenteil ist stärker tailliert als das Vorderteil, und so entstehen einmal nicht diese lästigen Falten im Rücken, die ich - hohlkreuzbedingt - sonst immer habe. Also habe ich diesen Teil übernommen und obenrum die (nach dieser ersten Version ebenfalls bereits an meine Figur angepasste) Ärmel- und Schulterpartie vom "Plantain-T-Shirt" übernommen.
Achso, einen U-Boot-Ausschnitt hab ich mir dann auch noch gebastelt.
Jedenfalls habe ich wieder ein Probe-T-Shirt genäht (Ich brauche sowieso gerade Langarmshirts zum Drunterziehen) und war schon sehr viel zufriedener. Aber noch immer gab es störende Falten unter den Achseln/an den Armausschnitten - so wie bisher bei eigentlich allen körpernahen Schnitten.

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Immer wieder lese ich, dass auch andere dieses "Problem" haben, und immer wieder lese ich auch, dass ein Brustabnäher helfen könnte. Kurz gesagt: Das hab ich also auch noch getestet. Dabei hab ich's mir einfach gemacht und den Abnäher von einem gut sitzenden (Webware-)Schnitt übernommen. Und tatsächlich: Ich finde, das Oberteil sitzt jetzt viel, viel besser! So nähe ich ab jetzt alle meine Jersey-Oberteile.

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Überhaupt finde ich, dass das Kleid richtig gelungen ist! Der schöne Stoff, das schöne Muster (das mich eben an Regentropfen auf Fensterscheiben erinnert), die schöne Farbe und der jetzt für mich perfekte Schnitt passen einfach gut zusammen!
Ich habe ja gezögert, ob ich mit Musterwechsel - das Oberteil ist in der "richtigen" Musterrichtung, also mit querliegenden Punktreihen zugeschnitten, das Rockteil um 90° verschoben - zuschneiden soll, aber ich bin sehr froh, dass ich das gemacht habe (und der Stoff gereicht hat), das Detail gefällt mir sehr.
Da fällt mir noch was ein, das vielleicht für die eine oder andere hilfreich sein könnte: An der Verbindungsnaht zwischen Ober-und Rockteil habe ich innen auf der Nahtzugabe ganz ganz leicht gedehntes Framilonband aufgenäht. Vorher hing der Rock irgendwie leicht labberig herunter, so passt es jetzt viel besser!


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Übrigens hatte ich schon im Sommer ein (nicht fotografiertes) Ella-Kleid genäht, aber ohne Ärmel, daher hatten sich die oben ausgeführten Probleme nicht gestellt. Dieses Kleid mag ich aber auch sehr, insgesamt finde ich den Schnitt sehr schön und meiner Figur schmeichelnd. Der schwingende Rock kommt mir aber immer ein bisschen "elegant" vor bzw. "nicht lässig", sodass ich mich fast ein bisschen "overdressed" fühle. Macht nichts. So habe ich auf jeden Fall schon ein Weihnachtskleid... (auch wenn ich das nicht unbedingt bräuchte...)
Der Stoff ist übrigens sehr weich und angenehm auf der Haut, aber auch eher dünn. Momentan trage ich das Kleid also mit noch ein paar Schichten drüber und drunter, das geht auch. Bestimmt werde ich mein Regentropfenkleid im Frühjahr aber noch viel öfter tragen (dann habe ich auch passenderes Schuhwerk). Davor bräuchte ich aber eigentlich noch einen richtig warmen Pulli...


verlinkt bei: RUMS
Schnitt: Jerseykleid "Ella" von Pattydoo (mit Änderungen)
Stoff: Jersey "Imprint" von Art Gallery, übers Stoffbüro

Dienstag, 1. Dezember 2015

Winterfuchspostkarten für Euch

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Habt Ihr schon Ideen für Eure Weihnachtspost?
Verschickt Ihr überhaupt Weihnachtspost?
Ich gebe zu, ich schaffe es nicht immer (rechtzeitig), aber Postkarten/Briefe an jemanden, den man mag, zu verschicken, finde ich eigentlich sehr nett. (Natürlich auch unabhängig von Weihnachten.)

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In letzter Zeit macht es mir viel Spaß, zu zeichnen, und die mit der Hand gezeichneten Skizzen dann am Computer - mit Inkscape - noch weiter zu bearbeiten. Auf diese Art ist auch der Winterfuchs entstanden, der sich dann irgendwie als Postkartenmotiv angeboten hat.

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Wenn Ihr auch Füchse verschicken wollt: Hier könnt Ihr die Postkartenvorlage als pdf runterladen, ein A4-Bild vom Fuchs, zum Ausmalen für Eure Kinder, ist auch noch dabei.

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Ich habe die Postkarten übrigens auf leicht marmoriertes, nicht reinweißes Papier gedruckt, das finde ich besonders schön, und dann auf dunkelbraune Blankopostkarten aus dem Bastelgeschäft geklebt.


Viel Spaß!

Montag, 30. November 2015

Delfinpullover

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Die grüne Nosh-Hose passt auch noch, juhu!

Dass hier eine gewisse Vorliebe für Waltiere gepflegt wird, lässt sich wohl längst nicht mehr verbergen (hier, hier, hier oder hier).
Einen Höhepunkt erreicht hatte die Begeisterung (nicht nur) bei den Kindern aber sicher im letzten Sommer, als wir - fern, am Horizont, aber dennoch und ganz eindeutig - Delfine zwischen den Wellen des kroatischen Meeres munter herumspringen gesehen haben. Ein schönes Erlebnis, eine schöne Erinnerung, und so hat es mich gefreut, dass mein Sohn sich einen Delfin auf seinen neuen Pullover gewünscht hat.

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Die Applikation verläuft über die Seitennaht und die Schwanzflosse ist am Rückenteil zu sehen.

Ein paar wärmere Oberteile braucht er nämlich noch dringend... Den Anfang hat dieser Raglanpulli aus anthrazitfarbenem Sweat und graublauen Bündchen gemacht. 
Ich versuche übrigens immer noch, meine vorhandenen Stoffe/Stoffreste für die Sachen in kleineren Größen aufzubrauchen - auch hier habe ich einfach genommen, was schon da war. Insgesamt, also mit der Apllikation, gefällt mir die Farbzusammenstellung sehr gut, auch wenn ich vielleicht ansonsten eher eine nicht ganz so dunkle Farbe für den Pullover ausgesucht hätte.

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Ich merke immer wieder, wie toll es ist, gut passende Grundschnitte zu haben. Dann sind viele Sachen (die z.B. dringend gebraucht werden) schnell genäht und der alltägliche Kleidungs-Bedarf gedeckt. (Danach bleibt dann gerne noch Raum für was Neues, für "Sonderwünsche" oder für "Experimente".) 
Ich mache also gerade einen Raglan-Schnitt für meine Kinder (der Halsausschnitt könnte noch etwas enger sein), der dann als Basis für alles Mögliche dienen soll: T-Shirts, Pullis, Hoodies, Jacken....
Auch für mich hab ich wohl endlich den "perfekten" T-Shirt-Schnitt zusammenbekommen (Herumprobieren lohnt sich!), aber dazu dann ein anderes Mal...

Donnerstag, 19. November 2015

Der Mantel

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Schon seit ein oder zwei Jahren ist der schöne grau-schwarz-blaue, wollig-warme Fischgrätstoff (hier sieht man ihn aus der Nähe) in meinem Schrank gelegen. Ich hatte ihn mal ziemlich spontan und mit dem vagen Gedanken an einen Mantel oder eine Jacke gekauft, einfach weil er auch meinem Mann so gut gefallen hatte er so schön war und farblich genau mein Fall.
Blöderweise hatte ich nur 1,5 m gekauft - und es ist gar nicht so leicht, einen Mantelschnitt zu finden, der mit dieser Stoffmenge auskommt. Schließlich bin ich bei dem Schnitt "Everyday Wear" aus der Ottobre 2/15 fündig geworden. Das Modell ist ganz schlicht gehalten, ist nicht zu lang und hat auch keine aufgesetzten Taschen oder andere "stoffverschwendende" Details, und trotz der beim Schnitt angegebenen 1,65 m Stoffverbrauch konnte ich mit einigem Puzzeln alle Schnittteile auf meinem Stoffstück unterbringen.

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Eigentlich ist der Schnitt ja für (festen) Jersey (!) ausgelegt, also vielleicht nicht die beste Idee, damit einen gefütterten Mantel aus dickem Wollstoff zu nähen. Allerdings hat mich die Erfahrung gelehrt, dass die Ottobre-Schnitte groß ausfallen und mir die 34 meist noch ein bisschen zu weit ist. Ein Vergleich der Schnittteile mit meinem alten Kaufmantel hat außerdem bestätigt, dass das ganze einen Versuch wert sein könnte.
Und das war es definitiv!

Meine Änderungen:
  • Ich habe den Schnitt seitlich ganz leicht nach unten hin ausgestellt, passt mir einfach besser als eine ganz gerade Form.
  • Die Kapuze war irgendwie riesig, ich hab sie etwas verkleinert, dafür hab ich sie ohne Ösen und Gummikordeln genäht.
  • Die Taschen liegen eigentlich weiter mittig, das war mir aber zu nahe am Reißverschluss, da hätten meine Hände nicht richtig Platz gehabt. Ich hab die Taschen also ein paar cm näher an die Seitennaht gerückt und auch die Taschenbeutel vergrößert. Eigentlich sind für die Tascheneingriffe Reißverschlüsse vorgesehen, ich habe aber keine gefunden, die genau zu dem langen RV gepasst hätten, also hab ich lieber ganz darauf verzichtet.
  • Ich hab ein Futter und Belege hinzugefügt. 
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Das Wickelkleid ist dieses. Es sitzt nicht ganz so toll, ich mag es aber trotzdem.

Das Futter besteht aus schwarzem Teddyplüsch, das ist recht bauschig, aber sehr kuschelig. Die Kapuze hab ich mit schwarzem Fleece gefüttert, den ich auch für die Ärmel  verwendet habe, allerdings hab ich hier vorher noch solchen flutschigen Futterstoff auf das Fleece gesteppt (nicht ganz gerade, aber man siehts ja eh nicht ...). Die Belege - die ich alle per Hand angenäht habe, so wie auch der Mantelsaum von Hand genäht ist - und das Taschenfutter sind aus schwarzem Baumwollstoff.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden! Das Mantel-Nähen hat mir auch richtig Spaß gemacht (irgendwann näh ich auch noch ein aufwändigeres Modell...). Bei so einem größeren Projekt, bei dem ich ja gleich mal davon ausgehe, dass ich bestimmt länger dafür brauche, finde ich das Nähen komischerweise besonders entspannend.

Ich verlinke mich noch bei RUMS und schau mal, was die anderen heute so zeigen.

Dienstag, 10. November 2015

Was Kleines

Ha! Juhu! Mein Wintermantel ist fertig! Eigentlich war das alles gar nicht soo schwierig.... Bis Ihr ihn zu sehen bekommt, müsst Ihr aber noch etwas warten, mit den Fotos ist das wie immer so eine Sache, und außerdem hat es hier momentan so frühlingshafte Temperaturen, dass ich in dem Teil nur schwitze...

Und: Das Hemd, das ich dem Herzliebsten im September (unfertig) zum Geburtstag geschenkt habe, ist übers Wochenende auch - endlich! - fertig geworden. Aber: Auch davon gibt es (noch? ) keine Fotos...

Also zeig ich Euch was ganz anderes: Ein Ensemble in der zarten Größe 68, als Geschenk für eine Freundin und ihr Baby genäht.

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Genäht hab ich ein Raglan-Shirt mit Druckknopf-Leiste aus dem restlichen Ringelstoff von diesem Projekt. Dazu gibts eine Hose in Petrol mit türkisfarbenen Bündchen; der Schnitt "Summer Sea" hatte sich bei meinem Sohn gut bewährt und inzwischen hab ich ihn schon öfter auch als Geschenk genäht.

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Übrigens: Für hübsche Details verwende ich gerne Webband-Stückchen. Von dem gelben Webband mit den Tieren hab ich vor Jahren mal 2 Meter oder so gekauft und inzwischen schon an zig Hosen damit die Hinterseite markiert, und noch immer hab ich ein gar nicht so kurzes Stückchen übrig...

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Babyoutfit:
Schnitte: "Lil Darling", Ottobre 4/13, Knopfleiste selbst dazu gebastelt
              "Summer Sea", Ottobre 3/12
          Bio-Jersey "Teal" von Birch Fabrics, über Frau Tulpe
          Bündchen von Tommy & Lilly

Mittwoch, 4. November 2015

Kürbisbrot

Ich liebe Kürbis, und verkoche und verbacke und esse das feine Gemüse momentan fast täglich; am liebsten ist mir der Hokkaido-Kürbis.
Für alle anderen Kürbisfreunde lasse ich gerne mal wieder ein Rezept da. Sehr lecker und lange schön weich und flaumig ist nämlich dieses Brot:

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300g Kürbisfruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und mit ganz wenig Wasser im Topf weich dünsten, anschließend pürieren.
370g Dinkelvollkornmehl und 100g Roggenvollkornmehl mischen, 1 Tl Salz unterrühren.
1/2 Würfel (20 g) Germ=Hefe in 100ml lauwarmem Wasser auflösen, 1 EL Honig dazugeben.
Die Germmischung zur Mehlmischung geben und 10 min gehen lassen.
Kürbis und Sonnenblumenkerne (ca. 5 EL bzw. nach Geschmack, auch andere Kerne oder Nüsse schmecken gut) hinzufügen. Der Teig braucht wahrscheinlich noch etwas Flüssigkeit, etwa 100 ml lauwarmes Wasser oder Milch. Ich gebe auch noch 1 EL Öl dazu, dann lässt sich der Teig besser kneten.

Alles zu einem Teig verkneten und ca. 40 min rasten lassen.
Ich habe den Teig danach zu einer langen Rolle und diese dann zu einer großen Schnecke geformt und in eine Springform gegeben, damit der recht weiche Teig nicht auseinander fließt.

Bei 180° ca. 20-25 min backen.

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Das Brot schmeckt am besten noch warm und mit Butter bestrichen...

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Zweite Chance

Letzten Winter habe ich mir ein Kleid genäht. 
Der Stoff: wunderschön, der Schnitt (an mir): naja.


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Beim Waldspaziergang letztes Wochenende hab ich für ein Foto kurz mal den Mantel ausgezogen... die massiven Falten, die die Tunika an den Armausschnitten wirft, sind normalerweise nicht (so stark) da - bilde ich mir jedenfalls ein.

Das Kleid hatte ein sehr weites, angekräuseltes Rockteil - ich hatte es bereits verschmälert und "abmildernd" in Falten gelegt statt es einzukräuseln, und trotzdem war es irgendwie: zu viel. (Fotos hab ich keine, aber hier gibt es die Technische Zeichnung zu sehen, Modell 1.) Das Kleid habe ich letzten Winter zwar immer wieder mal getragen, v.a. mit einer Strickjacke drüber, aber so ganz zufrieden war ich eben nicht. Vor ein paar Tagen hab ich es aus dem Kasten gezogen und kurzerhand zur Schere gegriffen. 


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Schnell war das seltsame Unterteil ab- und neu zugeschnitten: kürzer und schmäler und ohne Falten oder Kräusel, aber dennoch ausgestellt. Zwei Taschen hab ich auch noch aufgesetzt.
So mag ich meine neue alte Tunika, mein "Überhosenkleid" jetzt sehr gerne!
Überhaupt mag ich Oberteile mit dieser Länge - etwas kurz für ein Kleid, aber länger als ein T-Shirt - wenn es kühler wird, sehr gerne. Die passen dann toll über schmale Hosen.

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A propos Hosen: Die grauen Jeans auf dem miesen Innen-Foto sind eigentlich das Probemodell für meine dunkelblauen, hier schon oft gezeigten Jeans. Der Reißverschlussschlitz ist nicht so toll gelungen und am Bund ist der (Druck-)Knopf bereits ausgerissen, außerdem wird der Stoff mit jeder Wäsche deutlich heller... Meine Begeisterung hält sich also in Grenzen, dennoch ist die Hose für mich - eben mit längeren Oberteilen - trag- und benutzbar. 
Trotzdem: Eine Hose, die wirklich gut passt, wäre doch nicht so übel. Mit den blauen Jeans (im Waldbild zu sehen) bin ich ja leider auch nicht hundertprozentig zufrieden, der Bund rutscht bei längerem Tragen und dann hängt mir der Schritt irgendwo....
Das nächste Großprojekt steht also fest - wenn der Wintermantel dann fertig ist ;-)

Die Strickjacke hatte ich Euch ja hier schon mal gezeigt. Der Schnitt ist auch aus der Ottobre, außer die Jacke etwas zu kürzen hab ich keine Änderungen vorgenommen. Ich bin eigentlich ganz zufrieden, der Kragen sieht hinten am Halsausschnitt allerdings etwas merkwürdig aus und ich bin mir nicht sicher, ob mir die Sattelärmel stehen. (Bei dem melierten Strickstoff fallen die aber kaum auf.) Ein Lieblingsschnitt wird das aber eher nicht...

Ich verlinke mich bei RUMS und wünsche Euch allen einen schönen Tag!

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Schnitte und Stoffe:
Kleid: ursprünglicher Schnitt: "Matisse" aus der Ottobre 2/13; Stoff: aus dem Stoffsalon, leider ausverkauft?
Jeans: "Black Magic" aus der Ottobre 5/14, hier schon mal gebloggt; Stoffe von "Das Blaue Tuch"
Strickjacke: Schnitt "Gorgeous Grey", Ottobre 5/15; Stoff: dunkelgrau-melierter Strickstoff aus dem örtlichen Stoffladen

Montag, 26. Oktober 2015

Verlosungsgewinner und Sonnenblätter

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Ich muss schon sagen, diesmal finde ich es ganz besonders blöd, dass das Wochenende schon vorbei ist...

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Aber hoffentlich mache ich wenigstens dreien von Euch den Wochenbeginn etwas schöner.

Die Gewinner der Verlosung von INKA sind, laut random.org:

Märlimuus
Wibbelstetz
Ani Lorak (Bitte melde Dich mit Deiner E-Mail-Adresse bei mir!)

Alle anderen bekommen das E-Book hier.

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Donnerstag, 22. Oktober 2015

#myfallessentials: Finale und Ausblick

So schnell geht das! Schon heute ist Finaltag für die #myfallessentials.

Ganz viele Outfitfotos zu machen, um die Kombinierbarkeit meiner Kleidungsstücke auszutesten, hat irgendwie gar nicht geklappt - hätte ich mir gleich denken können... Aber ich bin mit dem, was ich schon habe, ziemlich zufrieden und glaube, dass ich auf einem für mich richtigen Weg bin.

Seit meinem letzten Beitrag hat sich also gar nicht so viel getan  - aber ich unterschreibe noch einmal alles, was ich da von mir gegeben habe. Und füge noch zwei Stichwörter hinzu: Langsamkeit und Sorgfalt.
(Dazu ein Linktipp: Über den schönen Blog The Craft Sessions bin ich über den Slow Fashion October gestolpert.)
Schnelle Erfolgserlebnisse sind beim Nähen wie auch sonst eine tolle Sache, auf jeden Fall! Mit der Zeit wird man außerdem immer geübter und kann ein simples T-Shirt (oder sogar zwei) auch an einem Abend nähen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, und immer wieder mal besteht ja auch der Bedarf an solchen einfachen, schnellen Sachen.
Aber anstatt "am Fließband" zu produzieren, möchte ich mich in der nächsten Zeit lieber ein paar nähtechnischen Herausforderungen stellen.

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Ich habe mit der Arbeit an einem Wintermantel angefangen. (Vielleicht wird es auch eher ein Übergangsmantel, der Stoff ist wohl nicht soo warm.) Ich nähe immer wieder mal dran, aber ich überstürze nichts. Wenn ich den passenden Futterstoff noch nicht gefunden habe, dann warte ich eben noch, und wenn ich abends schon zu müde bin, um den Reißverschluss ordentlich einzunähen, verschieb ich das eben auch. Ist ja zum Glück nicht so, dass ich frieren müsste, ich trage inzwischen eben meinen alten Mantel (ein paar Wochen lang wird er auch noch aushalten, ohne auseinander zu fallen ;-)...).

Jeans/Hosen sind auch so eine Herausforderung. Hier bin ich ja schon mal ziemlich nah an ein "perfektes" Ergebnis rangekommen, nachdem ich die Hose aber jetzt schon ein 3/4 Jahr trage, kann ich doch Bequemlichkeitsmängel feststellen. Ich möchte also einen neuen Versuch wagen, vielleicht probier ich mal, den Schnitt von einer alten Kaufhose abzunehmen.

Und: Inzwischen ist es hier deutlich kälter geworden und mir damit wieder bewusst, dass ich noch ein oder zwei wirklich warme Oberteile brauchen könnte. Irgendwie verdränge ich das jedes Jahr, bis es dann wirklich eisig ist, und dann ist es schon fast zu spät, noch ein langfristiges Projekt zu starten. 
Strickjacken wären toll!
Wenn ich den perfekten Stoff (keine Kunstfaser, schön warm und nicht kratzig, bezahlbar) finde, würde ich versuchen, eine zu nähen. 
Eine Jacke zu stricken reizt mich aber auch sehr! (So eine zum Beispiel.) Ich weiß ganz genau, dass ich ewig dafür brauchen würde, vielleicht sogar bis nächsten Winter, aber vielleicht wäre es dann wirklich die Strickjacke, meine, und ganz gewiss mit Sorgfalt und Langsamkeit hergestellt :-).

stricken

Immerhin, um mich ans Stricken mal wieder ein bisschen zu gewöhnen und wenigstens schon mal meine Finger zu wärmen, habe ich Fäustlinge in Arbeit...


Die #myfallessentials haben mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht, es macht schon Sinn, all die wirren Gedanken auch mal aufzuschreiben und zu ordnen :-). Ich bleib also sicher dran am Thema...
Und ich bin gespannt, zu lesen, was sich bei den anderen so tut oder getan hat, welche Pläne gefasst oder verworfen wurden.
Bei Elke gibt es heute die Möglichkeit, Beiträge zum Thema #myfallessentials zu verlinken

Montag, 19. Oktober 2015

INKA

titelblattRockINKA
 
"4-Jahreszeiten-Rock INKA", so heißt mein neuer Fabelwald-Schnitt.
Es handelt sich um einen Rockschnitt für Kinder in den Einzelgrößen 89-146. Das E-Book bekommt Ihr ab heute in meinem Shop.

Mit einem ganz dicken Dankeschön an meine Probenäherinnen möchte ich Euch noch ein paar Bilder da lassen und ein paar Eindrücke, was man aus INKA so machen kann:

Der Rock lässt sich aus verschiedensten Materialien nähen, aus dehnbaren Stoffen und aus nicht dehnbaren Stoffen. (Für einen schönen Fall ist wichtig, dass der Stoff nicht zu steif ist.)


RockINKAJersey
Röcke aus Jersey - Beispiele von Quergenaeht

RockINKACord
Röcke aus Cord - Beispiele von Villa Sepia und Johys Bunte Welt  

RockINKAwollstoffsweat

Rock aus Wollstoff - Beispiel von Liivi & Liivi
Rock aus Sweat - Beispiel von MeinJoNo

RockINKAbwtuell
Rock aus Baumwolle - Beispiel von elogent
Rock mit Tüll - Beispiel von Milla

Es gibt verschiedene Bundlösungen: Schnell und einfach mit Bündchenware, in die man auch ein zusätzliches Bindeband einziehen kann, oder einen Bund aus dem Rockstoff, mit eingezogenem Gummiband.

RockINKABindeband
Bündchenware + Bindeband 
Beispiele von Kerstin und Maira

RockINKABundwebstoff
Beispiele von Marinellas World und bimbambuki


Den Rock kann man mit aufgesetzten Taschen oder Hüftpassentaschen oder ganz ohne Taschen nähen:

RockINKATaschen
  Beispiele von Ahkadabra und Naebutikk 

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 Beispiel von Zwirnguin

INKA macht sich gut als schlichtes Basic-Röckchen oder bunt gemustert und nach Lust und Laune behübscht. INKA lässt sich besticken, bedrucken, beplotten und mit Applikationen verzieren. Im E-Book ist das Lama (siehe Rock am Titelblatt) als Applikationsvorlage enthalten.

RockINKAbesticktapplikation

bestickter Rock, Beispiel von Pedilu
Blumenapplikation, Beispiel von Girafanten

inkapatchworkklein


Und als "Bonusmaterial" gibt es im E-Book auch noch eine Anleitung für eine Patchworkbordüre.

Beim Probenähen sind noch mehr schöne Röcke entstanden, ich kann hier nur einen Überblick zeigen. Noch mehr Fotos von INKA könnt Ihr aber in der nächsten Zeit auf den Blogs meiner Probenäherinnen bewundern, klickt Euch doch mal durch!
Auf der Fabewald-Facebookseite werdet Ihr die Röcke außerdem nach und nach noch einzeln und genauer ansehen können.
Ich sammle alle Beispiele auch wieder in der Fabelwald-Galerie.

Vielleicht habt Ihr jetzt Lust aufs Nähen bekommen, das E-Book gibt es hier. Außerdem verlose ich das neue E-Book "4-Jahreszeiten-Rock INKA" hier 3x.
Wenn Ihr Euer Glück versuchen möchtet, hinterlässt bis So, 25.10.2015 (24 h) unter diesem Post einen Kommentar. Vielleicht mögt Ihr mir verraten, welche Rock-Näh-Ideen Ihr so habt.
Zusätzlich verlose ich auch auf Facebook 3 INKA-E-Books unter allen, die Fabelwald ein "Gefällt mir" schenken, einen Kommentar hinterlassen und/oder den Link teilen. (Ihr könnt gerne auch hier und auf FB an der Verlosung teilnehmen, mit jeweils einem Los.)