Donnerstag, 1. Oktober 2015

#myfallessentials

Im vergangenen Frühjahr habe ich mit großem Interesse die Reihe #myspringessentials bei Elke (Elle Puls), Sindy (Ms Fisher) und Lena (Fantastisch!) verfolgt. Ich habe es zwar nie geschafft, im Blog darüber zu berichten, aber angespornt durch die drei habe ich mich (von neuem) intensiv mit meiner Garderobe und meinem Kleidungsstil auseinander gesetzt. Ich freue mich also sehr, dass ich eingeladen wurde, heute einen Beitrag zu den #myfallessentials beizusteuern.

Das Nähen, das fast vollständige Selbstanfertigen meiner Garderobe, das ist ein Hobby, vielleicht auch eine Art Luxus, für mich aber auf jeden Fall etwas, das mit Spaß und Freude verbunden sein soll. Insofern lasse ich mich hier gerne von Gefühlen leiten. Ich möchte mir auch keine Verbote auferlegen, sondern Raum lassen für spontane Ideen und das "kreative Ausleben" ebensolcher.
Aber: Ich möchte, dass das alles Sinn macht!
Sinn macht meine (selbstgenähte) Garderobe für mich dann, wenn sie (möglichst nur) Stücke beinhaltet, in denen ich mich rundum wohl fühle, die mir gut stehen, die sich den Anforderungen meines Alltags anpassen, die untereinander kombinierbar und, möglichst das ganze Jahr über, vielseitig einsetzbar sind.
Für mich folgen daraus automatisch eine gewisse Überschaubarkeit in meinem Kleiderschrank und ein durchdachteres Herangehen ans Nähen. Weniger ist mehr, das stimmt ganz sicher. Wieviel genau "weniger" nun ist, mag jede/r selbst entscheiden. Fest steht aber, dass ein gut geplantes Kleidungsstück  mehrere unüberlegt genähte oder gekaufte in vielen Fällen ersetzen kann.

So ein Nähen (und/oder Kaufen) nach Plan ist aber gar nicht immer so leicht umzusetzen.
Mir hilft es, folgende Punkte bei meinen Überlegungen zu beachten:

grafikmyfallessentials


Am Beginn jeder Saison überprüfe ich meinen Bedarf an (neuen) Kleidungsstücken. Das heißt, ich probiere das, was ich schon besitze, an und überlege, was mir gut passt, was mir fehlt, was vielleicht geändert/verbessert  werden kann, was ersetzt werden soll oder worauf ich lieber ganz verzichte. Zugegeben, nicht immer ist es leicht, da zwischen "brauchen" und "wollen" eine klare Grenze zu ziehen.
Für mich hilfreich ist es, mich zurück zu erinnern an die Lieblingsteile der letzten Herbst-/Winter-Saison - und mir wieder ins Gedächtnis zu rufen, ob ich irgendetwas vermisst habe (Strickjacken!). Warum mochte ich bestimmte Sachen lieber? (Diese Tunika aus kariertem Flanell zum Beispiel war letzten Winter mein absolutes Lieblingsstück; besonders mochte ich auch die Länge: kürzer als ein Kleid, länger als eine Bluse.)
Außerdem frage ich mich, wofür ich die Sachen brauche, wie mein Alltag in den nächsten Monaten wahrscheinlich aussehen wird und ich denke über meine Tragegewohnheiten nach. Worin fühle ich mich wirklich wohl? Was gefällt mir zwar, ist aber nicht praktisch?,... usw.
Beispielsweise friere ich  schnell und möchte es natürlich warm haben, wenn es draußen kalt wird, aber genauso leicht wird mir auch schnell zu warm, zum Beispiel in geheizten Räumen. Praktisch umgesetzt bedeutet das für mich zum Beispiel: lieber Jacken (die man öffnen kann) als Pullover, lieber mehrere Schichten, die ich nach und nach an- oder ausziehen kann als richtig dicke Kuschelteile. Ich weiß auch, dass mich Rollkrägen, große Stehkrägen und riesige Kapuzen - auch wenn sie mir oft gut gefallen - nur nerven, es macht mich wahnsinnig, wenn da dauernd so viel Stoff um meinen Hals ist. ;-) Ich benutze also lieber Schals und Tücher, die ich schnell abnehmen kann, wenn ich mich beengt fühle... usw., usw.

Am schnellsten abgehakt ist für mich der Punkt Farbe. Meine farblichen Favoriten haben sich in letzter Zeit deutlich herauskristallisiert. Die wären da - es wird Euch nicht überraschen - BLAU, BLAU, BLAU, dicht gefolgt von Petrol und Grau, alles eher gedeckt, mit "Graustich" oder leicht verwaschen. Schön finde ich als Ergänzung auch matte Beerentöne, Grauviolett, Dunkelaltrosa, ein bisschen Grün (Flaschengrün) und eine Prise Schwarz.
Die oben genannten Farben passen in meinen Augen alle untereinander gut zusammen. Dadurch, dass inzwischen fast alle meine Kleidungsstücke in diese Farbskala passen, sind sie viel leichter untereinander zu kombinieren. Allerdings ist mir auch schon manchmal aufgefallen, dass es mir zu viel des Guten wird, wenn dann plötzlich Jacke, Hose, Tasche und Schuhe dunkelblau sind - ein paar "Farbtupfer" (z.B. Accessoires) helfen aber gegen die Eintönigleit.
Zu den Farben gehören auch Muster. Auf Muster mag ich auf keinen Fall verzichten, es lohnt sich aber, auch hier auf die Kombinierbarkeit zu achten (z.B. nach dem Motto: Gemusterte Oberteile, einfarbige Unterteile - oder umgekehrt), bei eher dezenten Mustern wie Streifen oder Pünktchen gefällt mir auch ein Mustermix.

Spannend finde ich auch die Frage nach der Silhouette. Meine Kleidungsstücke sollen nicht nur der Farbe, sondern auch der Form nach zueinander passen. Will ich ein weites Oberteil mit einem schmalen Unterteil kombinieren oder umgekehrt? Will ich ein weites Oberteil und ein weites Unterteil tragen oder soll beides eher körpernah sein? Bei welcher Rocklänge fühle ich mich wohl, und wie lang sollen meine Oberteile sein? .... usw., usw.
Natürlich spielt hier meine Körperform ein Rolle bzw. spielt hier herein, welche Körperstellen ich mit meiner Kleidung besonders betonen möchte.
Meine Schultern sind zum Beispiel breiter als meine Hüften. In Kleidungsstücken, die die Schulterpartie bzw. den Oberkörper betonen (überschnittene Ärmel, Oversize-Oberteile...), fühle ich mich nicht soo wohl. Gut angezogen fühle ich mich dagegen in ausgestellten Röcken (oder auch Kleidern mit ausgestelltem Rockteil) in Kombination mit eher engen Oberteilen. Indem meine Hüften und meine untere Körperhälfte betont werden, ergibt sich so für mich ein optischer Ausgleich zu meinen Schultern.

Ob etwas zu "meinem Stil" passt, ist natürlich auch ganz wichtig. Oder wichtiger noch: "Was ist das, mein Stil?"
Ich denke nicht, dass ich meinen Stil exakt definieren kann, schon allein, weil er sich immer wieder ändert bzw. verschiebt. Trotzdem kann ich meistens ganz klar sagen, ob etwas "meins" ist oder nicht, wenn ich es auch nicht immer genau begründen kann. Ich mag es verspielt, ein bisschen verträumt, ich liebe (kleinteilige) Muster und sorgsame Details. Gleichzeitig mag ich meine Sachen schlicht und nicht zu "laut", langweilig sollen sie aber auch nicht sein. Naturmaterialien und Natürlichkeit an sich (ich schminke mich z.B. auch nie) sind mir wichtig. Ich mag es nicht zu streng und auch nicht zu elegant - manchmal hätt ich's gern ein bisschen lässiger - aber cool bin ich wohl auch nicht ;-).
Ich prüfe also bei jedem Kleidungsstück, ob es "meins" ist. Oft gefällt mir nämlich etwas an anderen, was aber zu mir nicht passt.

So!
Und welche Kleidungsstücke für den Herbst (und den Winter) hängen denn nun in meinem Kleidungsstück bzw. welche hätte ich denn gerne dort hängen?

myfallessentials


Unverzichtbar für mich sind Langarm-T-Shirts und solche mit Dreiviertel-Ärmeln, außerdem liebe ich meine Webstoffoberteile (Blusen und Tuniken). Wenn es kühler wird, trage ich darüber sehr gerne Strickjacken.
Im Winter dürfen es bei mir gerne auch gemütliche und unkomplizierte (Jersey-)Kleider oder -Tuniken sein, die man auch schon mal über schmale Jeans anziehen kann.
A propos Hosen: Eine Bootcut-Hose könnte mir auch gefallen, und in letzter Zeit hab ich auch gerne  Shorts über Leggins/Strumpfhosen getragen.
Röcke sind für mich eher ein Sommerthema, mein winterlicher Wollrock hat mir aber letztes Jahr gute Dienste geleistet, und mit Strumpfhose kann ich auch die meisten meiner sommerlicheren Röcke tragen, wenn ich mal Lust drauf habe. Accessoires (Strumpfhosen, Leggins, Schals und Tücher, Mütze, Handschuhe, Stulpen...) in meinen Farben sollten das Ganze abrunden.
Für draußen brauche ich noch einen warmen Wintermantel oder eine Winterjacke und natürlich Stiefel/Schuhe.

Glücklicherweise habe ich das meiste davon schon im Schrank, Lücken ergeben sich vor allem bei den "schwierigen" - d.h. aufwändig zu nähenden - Sachen: Hosen/Jeans, Strickjacken und ein neuer Wintermantel.
Von etwaigen Nähversuchen und - ergebnissen werde ich berichten.
In den nächsten Wochen und beim #myfallessentials-Finale möchte ich Euch außerdem gerne ein paar meiner Herbst-Outfits zeigen bzw. vor allem die Kombinierbarkeit meiner Kleidungsstücke austesten. Ich hoffe, ich kriege das hin mit den Tragefotos....

Nächste Woche könnt Ihr dann Elkes Überlegungen zum Thema verfolgen, Sindy's Nähpläne von letzter Woche findet Ihr hier.
                                              https://stoffbuero.files.wordpress.com/2015/09/zeitplan_fallessentials.jpg?w=625
                                   


Kommentare:

  1. Liebe Steffi,

    ein schöner Text, wohl überlegt und griffig gegliedert - und ich kann Dir bei allem nur zustimmen (auch bei der Vorliebe für Jacken gegenüber dicken Pullis, bei der Vorliebe für Tücher gegenüber Rollkrägen). Naja, bei beinahe allem ;-). Farblich sieht es bei mir anders aus, aber genau darum geht es ja: Darum, den eigenen Weg durch den Klamottenwald zu finden, eigene Favoriten auszumachen und nicht unbedingt Modefarben, Modeformen, Modestilen nachzueifern.

    Ich freue mich auf Deine nächsten Nähprojekte - in Blau, Grau, Petrol ;-)

    Liebe Grüße
    Catrin

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  2. Sehr gut strukturierter Text - hilft mir tatsächlich, meine Gedanken zu meiner Klamotte zu ordnen - und so interessant geschrieben, dass es Spaß macht, deine längst geposteten Kleidungsstücke deinen Überlegungen zuzuordnen :-) bin gespannt auf deine nächsten Posts - derweil frohes Schaffen, hast ja einiges vor, lG Miriam "Mecki macht"

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  3. Das hast du wirklich schön zusammengefasst. Ich glaube, mit deinem Kleiderschrank würde ich mich auch sehr wohl fühlen ... einzig, die Hüfte sollte ich nicht betonen ;.)

    Bedarf und Tragegewohnheiten zu klären finde ich fast am schwierigsten. Faktoren wie Wetter oder ungeplante Besuche auf Spielplätzen lassen mein konzeptionelles Kartenhaus gerne mal spontan einstürzen, und ich lande doch wieder bei super-funktional statt bei einem mir mehr entsprechenden Stil ;.)

    Aber ich arbeite dran :.)

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    1. Ja, Bedarf und Tragegewohnheiten wirklich REALISTISCH einzuschätzen ist nicht leicht, ich arbeite auch noch dran. Manchmal muss es auch Kompromisse geben, das ist ja nicht schlimm! :-)

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  4. Hach, ich mag Deinen Stil und Deine Farbpalette sehr! Mir gefällt auch immer wieder, wie klar Deine Kleidung und auch Deine Texte sind!
    Liebe Grüße

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  5. Liebe Steffi,
    was soll ich nächste Woche eigentlich noch schreiben?
    Fast allen deinen Gedanken kann ich zustimmen. Und immer wieder schön zu sehen wie unterschiedlich sehr ähnliche Gedanken umgesetzt werden. Dem eigenen Typ und Geschmack entsprechend. Deine Farben mag ich, ich gehe auch immer ungeschminkt aus dem Haus, wobei ich so langsam überlege ob ich meine Falten mal kaschieren sollte ;-)

    Bisher habe ich im Winter fast nur dicke Pullis getragen, daher habe ich einen akuten Cardiganmangel im Schrank, den ich in den nächsten Wochen beheben möchte. Gerade trage ich ein langes dickes Sweatshirt mit hohem Kuschelkragen. Heute morgen bei 5 Grad Celsius fand ich den gut, jetzt schwitze ich, bin aber (noch) zu faul aufzustehen und mich umzuziehen. Da hat der Lagenlook gerade in der Übergangszeit ganz klare Vorteile, die ich auch mehr nutzen möchte. Deine Kleidungsstücke mag ich immer sehr. Sie passen perfekt zu dir und meist auch an dir. Wenn ich nur an deine Jeans denke... Toll.

    Ich bin schon sehr gespannt auf deine Outfitbilder.

    Liebe Grüße,
    Elke

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    1. Ich hoffe ja, ich kriege das mit Outfitbildern überhaupt hin... die Fotos sind meist das schwierigste :-)
      Mit Deinem Decken-Cardigan heute hast Du ja schon einen tollen Anfang gemacht, um den Strickjackenmagel zu beheben!

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  6. Wow! Ich bin total beeindruckt von deiner Herangehensweise! So systematisch sollte ich das auch mal machen ... deine Farben gefallen mir auch richtig gut. Ich bin schon gespannt auf deine neuen Kleidungsstücke. Und was Rollkragen und Ähnliches betrifft, geht es mir genauso. Das halte ich immer nur ganz kurz aus und habe daher mittlerweile eingesehen, dass ich keine Oberteile mit riesigen Kragen mehr brauche ... ich trage auch am allerliebsten Strickjacken ...

    Liebe Grüße
    Kristina

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  7. Liebe Steffi, was liebe ich momentan die Donnerstage! Gibt es dann doch immer so tolle Posts von so inspirierenden Frauen!
    Ich mag deinen Post, deine Farben deinen Stil - für dich. Denn durch die ganze Beschäftigung mit der essentials-Thematik habe ich genau wie du schreibst gelernt die wichtige Unterscheidung zu treffen, zwischen dem, was mir an anderen gut gefällt und dem, was eben genau MEINS ist.
    Ich finde, dass du sehr klar bist in dem, was du schreibst. Deinen Stil schon sehr genau gefunden hast und weißt, worauf es bei einem Teil ankommt, damit es ein Lieblingsteil wird. Das ist unheimlich viel wert denke ich. Ich freue mich darauf zu sehen, was bei dir so entsteht für den Herbst. Vor allem auf den Mantel bin ich gespannt...
    Liebe Grüße und noch mal Danke für's dabei sein!
    Lena

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    1. Ich freu mich auch immer auf Donnerstag :-)
      Ach ja, und mit dem Mantel sollte ich wohl bald mal anfangen, wenn er rechtzeitig fertig werden soll... Genauen Plan hab ich allerdings noch keinen....

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  8. Danke für Eure lieben Worte und für Euer Interesse!

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  9. Liebe Steffi,
    tja, was soll ich dazu noch schreiben, wo doch alles gesagt ist?
    Ein großartiger Text, sehr schön zusammengefasst.
    Wie immer große Übereinstimmungen hier *lach*, aber das ist ja nichts Neues.
    Ich mag den Zwiebellook auch sehr, allerdings kann ich nur sehr schwer schöne gestrickte Cardigans finden. Da suche ich schon seit letzem Jahr ohne wirklichem Erfolg.
    Ich freue mich jedenfalls immer sehr über jeden neuen Post von Dir, hach, ich mag Deine Sachen sehr, sehr gerne.
    Herzlichst,
    Tessa

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    1. Danke, liebe Tessa!
      Mit den Strickjacken geht es mir genauso. Ich sehe nur ganz ganz selten Kaufjacken, die mir gefallen. Selbernähen ist eine Option, aber das klappt v.a. bei verschlusslosen Jacken, außerdem finde ich es nicht leicht, schöne, hochwertige (und dabei leistbare) Strickstoffe zu finden. Selber stricken wäre natürlich auch toll, aber da brauch ich dann vermutlich bis 2017 oder so.... Aber vielleicht versuch ich's mal ;-)

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  10. Ein schöner Text. Ich glaube er kann mir helfen. Ich bin noch auf der Suche nach meinem Stil bzw nehme meinen Kleiderschrank unter die Lupe. Ich habe schon einiges genäht, aber dann habe ich es doch nicht angezogen weil es nachher aussah wie ein Schlafanzug. Das mit dem Zwiebellook kenne ich auch. Daher finden sich meistens nur Jacken im Schrank *lach* Ich werde mal versuchen deinen "Plan" umzusetzen. Danke.
    LG Alex

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  11. Ich habe Deinen Beitrag auch mit Vergnügen gelesen und stimme all dem zu. Das Nähen macht mir mittlerweile nur noch Spaß, wenn ich weiß, dass das Kleidungsstück danach auch lange und gern getragen wird. Schnellschüsse hatte ich am Anfang so einige, mittlerweile habe ich dazugelernt. Das Schöne ist ja, dass man dann auch ein paar Euro mehr für einen guten Stoff ausgeben kann. Es lohnt sich, wenn die Stücke lange leben.

    Deine Sachen mag ich alle, sehr. Wenn Du Kleidungsstücke verkaufen würdest (und ich welche kaufen würde - das hat auch bei mir sehr stark abgenommen), dann wären es Deine, ganz sicher :-)

    Auf Deinen Mantel bin ich gespannt!

    Liebe Grüße, Mond

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  12. Die #Essential sind unglaublich inspirierend. Ohne Euch würde das Lustnähen bei mir wohl überhand nehmen...
    Sehr schöner Post, Du hast alle Bereiche abgedeckt und Deinen Weg gefunden - ich beneide Dich:) und freue mich auf die kommenden Beiträge.
    Liebe Grüße
    Sandra

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  13. Der Beitrag ist mir ja glatt durchgerutscht...sehr sehr spannend zu lesen, wobei ich auch so alles was du hier so gezeigt hast sehr stimmig und passend fand und in durch seine Schlichtheit ganz und gar du warst.
    Die Frühlingsbeiträge haben mich ja auch sehr inspiriert und ich nähe nun neuerdings Probemodelle. Ich! Aber auch ich finde, ich möchte nur noch Kleidungsstücke für mich nähen, die auch wirklich passen und mir stehen und lange halten...alles andere hat sich als Murks heraus gestellt :)

    Deine Farbpalette mag ich übrigens sehr.

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  14. Jetzt weiß ich gar nicht, über welche Umwege ich auf diesen Beitrag gestoßen bin, aber ich freu mich sehr! Danke für die übersichtliche Zusammenfassung Deiner Gedanken - das spiegelt wider und ergänzt gleichzeitig total gut, was mich in letzter Zeit umtreibt. Ich shoppe ungern, weil ich immer etwig brauche, bis ich etwas finde, das mir gefällt. Ich möchte mir im kommenden Jahr über meine Farben und meinen Stil klar werden und einen Plan festlegen, wohin die Bekleidungs-Reise gehen soll (eigentlich wäre ich mal alt genug, um von Jeans & Sweater wegzukommen). Und das alles unter dem Motto "weniger ist mehr". Ich nähe zwar insgesamt schon sehr lange, habe aber kaum jemals Kleidung genäht. Das wird sich im kommenden Jahr definitiv ändern. Lieben Dank für die Anregungen - ich werde gleich auch noch bei den anderen Teilnehmerinnen reinschauen. Gabi

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Schön, dass Du mir etwas sagen willst! Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!