Mittwoch, 9. November 2016

Kleidung nähen ohne Schnittmuster

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Hier habe ich Euch ja schon ein bisschen von meinem Buch erzählt, das in Zusammenarbeit mit dem EMF-Verlag entstanden ist, und eine Bluse gezeigt, die ich nach einer Idee aus dem Buch für mich genäht habe.
Endlich schaffe ich es, Euch noch ein paar genauere Infos dazulassen, und ich freu mich, dass ich auch eine Blogtour zum Thema ankündigen darf.

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Aber erst nochmal zum Buch an sich: 
Die Idee, die hinter allem steckt, und mit der der Verlag an mich herangekommen ist, ist die, dass es viele Kleidungsstücke gibt, die aus eigentlich recht simplen Schnittteilen genäht werden können. Das können zum Beispiel geometrische Formen wie Rechtecke oder Kreise sein, die entweder direkt genutzt oder nur leicht weitergeformt werden. Hier habe ich im Buch ein paar Beispiele - Bolero, Zipfeljacke, Faltenrock, Wickelrock, Ponchopullover - gesammelt.

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Darüber hinaus gibt es "kompliziertere" Schnittteile, die aber trotzdem ganz einfach konstruiert werden können - dazu braucht es eigentlich nicht mehr als die eigenen Maße, ein langes Lineal und ein Geodreieck (um auch Winkel messen zu können). Im Buch werden auf diese Weise ein Oberteil mit überschnittenen Schultern, ein Shirt mit Fledermausärmeln, verschiedene Kleider, eine Jacke bzw. ein Mantel usw. konstruiert.

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In Schritt-für-Schritt-Anleitungen erkläre ich dabei zuerst jeweils, wie die benötigten Schnittteile erstellt werden. Wer es ganz eilig hat, kann die Schnittteile auch direkt auf den Stoff zeichnen; wer das Kleidungsstück öfter als einmal nähen möchte, zeichnet aber lieber Vorlagen auf Papier.
Danach wird das Nähen der Modelle in einzelnen Schritten und mit Fotos erklärt, und zum Schluss gibt es jeweils noch Tipps für Abwandlungen und Variationsmöglichkeiten.

Jedes Modell lässt sich nämlich nicht nur so nachnähen, wie es das Beispiel im Buch jeweils zeigt, sondern auch ganz nach Wunsch variieren. Genau dazu soll das Buch nämlich eigentlich anregen: Schnitte nach eigenen Ideen anzufertigen (oder vielleicht auch bestehende Schnitte anzupassen), ganz auf eigene Vorlieben und auf den eigenen Körper einzugehen, verschiedene Modelle untereinander zu mixen, mit Verarbeitungsweisen und Details zu spielen, etwas einfach mal auszuprobieren und ein bisschen Mut für Experimente aufzubringen! 

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In Laufe des Novembers könnt Ihr Euch einige der Modelle aus dem Buch noch genauer ansehen. Im Rahmen einer kleinen Blogtour stellt nämlich eine Reihe von ganz wunderbaren Blogerinnen das Buch ein bisschen vor und zeigt genähte Beispiele. Ich freu mich drauf! Mit dabei sind:



 
Wer jetzt schon neugierig geworden ist: Das Buch ist beim Buchhändler Eures Vertrauens erhältlich.