Donnerstag, 29. Januar 2015

T-Shirt Bausteine: ZIPFELSAUM

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Eine weitere der vielen Möglichkeiten, einen T-Shirt-Schnitt abzuwandeln, ist, mit der Saumkante zu spielen. Damit kann man nämlich ganz schön viel anstellen, zum Beispiel:
  • den Saum verlängern oder kürzen
  • den Saum abrunden
  • den Saum abschrägen
  • einen "Vokuhila-Saum" arbeiten (also hinten länger als vorne)
  • den Saum ausstellen
  • seitliche Schlitze einarbeiten
  • eine Rüsche oder "Schößchen" ansetzen
Weitere Abwechslung kann man durch verschiedenen Arbeitstechniken erreichen:
  • den Saum nach innen klappen und (mit einem Zierstich) annähen
  • ein Bündchen oder einen Beleg an den Saum nähen
  • die Saumkante mit einem (kontrastfarbigen) Jerseystreifen oder Schrägband einfassen
  • einen Rollsaum arbeiten

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Dem T-Shirt, das ich Euch heute zeigen möchte, habe ich einen Zipfelsaum verpasst. Dafür habe ich den Schnitt um ein paar cm verlängert und seitlich ausgestellt - die Skizze sollte verdeutlichen, was ich meine:

zipfelsaum
 
Ich habe bei meinem T-Shirt eine leichte Taillierung beibehalten, wer mag, könnte die seitliche Naht aber auch schon ab dem Armausschnitt ausstellen und dem T-Shirt insgesamt mehr Weite geben.
Ich habe hier "normalen" Baumwolljersey verwendet, ein fließenderer Stoff wie Viskosejersey würde sich für solche Zipfelshirts aber sicher auch gut eignen.

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Einen Trick zum Nähen der Zipfel verrate ich Euch auch noch:

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Beim Zuschneiden habe ich die Ecken nach unten gespiegelt; wenn der Saum dann nach oben geklappt wird, formt sich ein schönes spitzes Eck aus.

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Ich verlinke mich heute noch bei RUMS, wo Ihr bestimmt auch viele tolle T-Shirts bewundern könnt. Morgen zeigt Euch Catrin vom Stoffbüro einen weiteren T-Shirt-Baustein, ich freu mich schon darauf!